Irland

Valentia Island, County Kerry, Irland, Foto: Klaus Kreuer / Unsplash
Valentia Island, County Kerry, Irland, Foto: Klaus Kreuer / Unsplash
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Irland liegt im Atlantik im Nordwesten Europas und wird im Norden und im Süden von Mittelgebirgen (Carrauntoohill, 1.041 m) eingeschlossen. Die Landschaft ist überwiegend hügelig. Reich an Seen, Hochmooren und weitem Heideland ist Irland. Im Südwesten, vorwiegend in den Provinzen Cork und Kerry, findet man fast subtropischmediterrane Vegetation und parkartige Landschaften, die durch den warmen Golfstrom ausgelöst wurden.

In ganz Europa stellt Irland das waldärmste Land dar. Nur knapp 1 % von Irland sind bewaldet. Irland wird auch die „Grüne Insel“, aufgrund der vielen Weiden und Wiesen, genannt.

Klima in Irland

Geprägt vom Golfstrom und dem Atlantik herrscht auf Irland ein ozeanisch-gemäßigtes Klima. In Irland gibt es teils sehr hohe Niederschläge (bis zu 250 Regentage im Westen der Insel) und einen vorherrschenden Westwind. Die Winter in Irland sind sehr mild, aber die Sommer sind dagegen eher kühl.

Bevölkerung in Irland

Zu 94 % besteht die irische Bevölkerung aus Iren und einer geringen Anzahl aus Minderheiten. Zu 96 % sind die Iren Christen – 93,1 % davon sind Katholiken. Irland weist eine der höchsten Geburtenraten ganz Europas auf. Das irische Gälisch wird als erste Amtssprache verwendet. Allerdings wird das irische Gälisch nur von 5 % der Bevölkerung gesprochen und das nur im Westen der Insel.

Geschichte und Politik in Irland

Irland ist, laut archäologischen Funden, schon sehr früh besiedelt worden. Die Kelten sind spätestens 3. Jahrhundert v. Chr. in Irland eingewandert. Im 10. Jahrhundert konnte, nach jahrelangen Kämpfen, ein vereinigtes Irland geschaffen werden.

Der englische König, Heinrich II. herrschte ab 1169 über Irland. Die Iren versuchten laufend durch Aufstände ihre Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Jedoch wurden diese Versuche durch grausame Unterdrückungsfeldzüge niedergeschlagen. 1921 wurde Irland wieder ein freier Staat. Musste allerdings die Provinz Ulster bei Großbritannien lassen.

In Irland besteht das Parlament aus zwei Kammern, dem Abgeordnetenhaus (166 Mitglieder, auf 5 Jahre gewählt) und dem Senat.

Wirtschaft und Tourismus in Irland

165 Milliarden US-Dollar beträgt ca. das Bruttoinlandsprodukt Irlands. Auf die Landwirtschaft entfallen ca. 3 % des Bruttoinlandsproduktes, 41 % auf die Industrie und 56 % auf die Dienstleistungen. Irland liegt mittlerweile im europäischen Spitzenbereich, da es eine Wachstumsrate von 5 % vorweisen kann. Im Agrarbereich sind Lebendvieh, Fleisch, Molkereiprodukte und Eier die Hauptexportgüter. Zu 86 % kann Irland seinen Bedarf an Nahrungsmittel selbst decken. Investieren US-amerikanische Unternehmen in Europa, so entfällt mindestens ein Viertel auf Irland. Durch EDV- und Hightech-, Pharma- und Chemieindustrie wird der Aufschwung in Irland vorwiegend hervorgerufen. Irland gehört auch zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

Fünf Millionen Touristen besuchen jährlich die „grüne Insel“ Irland. Der Tourismus entwickelte sich dadurch zu einer der Haupteinnahmequellen des Landes. Die Hauptstadt Dublin bildet dabei das Zentrum des Tourismus. Die reich gegliederten Küsten mit Wassersport-, Angel- und Bademöglichkeiten und zahlreichen idyllischen Fischerdörfern gehören zu den landwirtschaftlichen Höhepunkten Irlands.

Verkehr in Irland

Auf Irlands Straßen herrscht Linksverkehr. Das Hauptverkehrsmittel in Irland ist der Pkw, das Schienennetz ist kaum ausgebaut.

Flagge von Irland
Flagge von Irland

Alle Angaben ohne Gewähr

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