Die besten Sehenswürdigkeiten in London

Blick auf London, Foto: Benjamin Davies / Unsplash
Blick auf London, Foto: Benjamin Davies / Unsplash

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London ist eine Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Am bekanntesten sind neben dem Buckingham Palace die Bischofskirchen St. Paul’s Cathedral und Westminster Cathedral sowie die Kirche Westminster Abbey; aber auch Straßen und Plätze wie der Picadilly Circus sind berühmt. Einige der Londoner Bahnhöfe gelten ebenfalls als Sehenswürdigkeiten, teilweise dank ihrer literarischen Bedeutung wie Paddington.

Das Britische Museum ist das größte und berühmteste der Londoner Museen. Die Stadtgeschichte wird im Museum of London dargestellt. In London befindet sich einer der größten außerhalb Indiens gelegenen Hindutempel, in welchem auch eine informative Ausstellung über den Hinduismus gezeigt wird.

Die Stadt London in ihrer heutigen Gestalt besteht erst seit 1965, als mit der Bildung von Greater London die umliegenden Grafschaften eingemeindet wurden. Das historische Londoner Zentrum bilden die beiden Stadtbereiche City of London und City of Westminster. Viele Stadtteile wie Tottenham, Wimbledon und Chelsea sind hauptsächlich Sportfans durch bekannte Fußballvereine oder ein internationales Tennisturnier bekannt.

Neben den großen und bekannten Gebäuden entdecken Urlauber in London weniger bekannte Sehenswürdigkeiten in den neueren Stadtbezirken. So befindet sich in Tottenham mit der All Hallows Church eine siebenhundert Jahre alte Kirche, welche von den Normannen erbaut worden ist.

Große und bedeutende Kirchen in London erheben für die Besichtigung oftmals ein relativ hohes Eintrittsentgelt. Zu Gottesdiensten ist der Eintritt in die Kirchen natürlich frei, allerdings kann dann nicht umhergewandert werden. Es ist natürlich möglich, die zu besichtigende Londoner Kirche frühzeitig vor Beginn des Gottesdienstes zu betreten und bis zu dessen Beginn sich in der Kirche frei zu bewegen. Für die Besichtigung kleinerer Londoner Kirchen muss in der Regel kein Eintritt bezahlt werden.

Der Eintritt in städtische und viele staatliche Museen einschließlich des Britischen Museums ist in London ebenfalls frei, teilweise wird der freie Zugang auf die Dauerausstellung beschränkt. Unter den zahlreichen Londoner Grünanlagen ist der Hyde Park am bekanntesten. Ein Spaziergang an der Themse rundet jeden Aufenthalt in London ab. Nicht zu vergessen ist eine Fahrt mit dem Riesenrad London Eye.

Es ist in London nicht sinnvoll, mit dem Auto zu Sehenswürdigkeiten zu fahren, zumal die Einfahrt in die Innenstadt ohnehin mautpflichtig ist. Das sehr dichte Netz öffentlicher Verkehrsmittel ermöglicht das bequeme Erreichen aller Ziele ohne Wagen. Die U-Bahn (Tube) ist das Verkehrsmittel mit den übersichtlichsten Streckenplätzen, ergänzt wird das Netz durch Busse, Vorortzüge und Straßenbahnen. Beim Kauf der Travelcard (Tages- oder Mehrtagsfahrkarte) ist auf die Zonenaufteilung zu achten. Wer sich nur im direkten Innenstadtbereich bewegt, benötigt lediglich eine Karte für die Zonen eins und zwei, während eine Fahrkarte für alle Zonen den Besuch der außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Sehenswürdigkeiten ebenso ermöglicht wie die Fahrt zum Flughafen Heathrow.

Admiralty Arch London

Admiralty Arch London, Foto: Alexander London / Unsplash
Admiralty Arch London, Foto: Alexander London / Unsplash

Der Admiralty Arch (Admiralitätsbogen) ist ein Triumphbogen in London. Sein Aussehen erinnert an antike Triumphbögen, das tatsächliche Baujahr ist 1910. Im Gegensatz zu den meisten antiken Triumphbögen verfügt der Admiralty Arch jedoch auch über einen praktischen Nutzwert, da er Räume für Büros bietet.

Der Bogen befindet sich an der Prachtstraße The Mall, welche den Trafalgar Square mit dem Buckingham Palace (Buckingham Palast) verbindet. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich der Trafalgar Square am besten über den Bahnhof beziehungsweise die U-Bahnstation Charing Cross erreichen.

Der seinerzeit berühmte englische Architekt Aston Webb (1849 bis 1939) entwarf den Admiralty Arch in London* im Auftrag des Königs Eduard VII. Der Triumphbogen war, wie die lateinisch verfasste Inschrift bezeugt, ursprünglich als Geschenk für die Mutter des Königs gedacht gewesen. Der Name des Triumphbogens bezieht sich auf die Admiralität, welcher die Führung der britischen Kriegsmarine (Royal Navy) obliegt. Der Name des Triumphbogens bezieht sich auf dessen ursprüngliche Nutzung. Im Bogeninnern sind Büros untergebracht, diese wurden ursprünglich durch die Admiralität genutzt. Eine praktische Nutzung, der im Admiralty Arch untergebrachten Büroräume erfolgt weiterhin, aktuell befinden sich dort Büros verschiedener Regierungsstellen.

Der Admiralty Arch kann von Autofahrern ebenso wie von Fußgängern und Radfahrern als Durchfahrt verwendet werden. Allerdings sind die großen, mittleren Tore im Normalfall geschlossen und werden nur für Staatsakte freigegeben. Der Pkw-Verkehr nutzt seitliche Tore, während Fußgänger und Radfahrer kleinere Durchlässe am Rand des Triumphbogens verwenden. Eine Durchfahrt durch den Admiralty Arch erfolgt bei Staatsbesuchen sowie weiteren wichtigen Anlässen wie einem Thronjubiläum.

Der Admiralty Arch steht auf öffentlichem Gebiet und kann grundsätzlich jederzeit besichtigt werden. Zu Fuß ist der Durchgang durch den Triumphbogen ebenfalls nahezu uneingeschränkt erlaubt, mit dem Auto ist die Durchfahrt aufgrund der Sperrung der Straße The Mall an Sonn- und Feiertagen nur werktags möglich. Bei Staatsakten und Staatsbesuchen ist die Durchfahrt beziehungsweise der Durchgang durch den Triumphbogen nur offiziellen Gästen gestattet. Die im Triumphbogen untergebrachten Regierungsbüros sind für Touristen selbstverständlich nicht zugänglich.

Big Ben

Palace of Westminster mit Big Ben bei Nacht, Foto: Deniz Fuchidzhiev / Unsplash
Palace of Westminster mit Big Ben bei Nacht, Foto: Deniz Fuchidzhiev / Unsplash

Unter Big Ben verstehen die meisten Touristen ebenso wie viele Londoner den Uhrturm des Westminster Palastes (Palace of Westminster) an der Themse. Korrekterweise bezieht sich der Name Big Ben jedoch nur auf eine der fünf Glocken. Der Ton dieser Glocke stellt ein wesentliches Element im Sendeprogramm der britischen Rundfunkanstalt BBC dar.

Im Palace of Westminster tagen beide Kammern des britischen Parlaments. Der zum Gebäudekomplex gehörende Uhrturm* wird üblicherweise als Big Ben bezeichnet. Der richtige Name des Turmes lautet jedoch Clock Tower, während sich Big Ben eigentlich ausschließlich auf die größte im Turm befindliche Glocke bezieht. Ben im Namen der Glocke ist eine Abkürzung für Benjamin. Die Londoner Tradition ist sich nicht einig, ob der Name auf den Boxer Ben Count oder den Arbeitskommissar Benjamin Hall zurückzuführen ist.

Die heutige Glocke wurde im Juli 1859 eingeweiht und ersetzte eine zu schwere Glocke, welche nach zwei Jahren unreparierbar beschädigt war. Nachdem auch diese Glocke einen Riss erlitten hatte, wurde sie im Turm gedreht. Mit der Drehung wurde sichergestellt, dass der Hammer nicht mehr exakt auf den Riss trifft. Während des Jahres 2005 wurde das Läuten von Big Ben kurzzeitig wegen einer Reparatur an der Glocke eingestellt, zwei Jahre später war wegen einer Renovierung des Turmes ein längeres Glockenschweigen erforderlich. Ungeplante Störungen beim Glockenläuten traten gelegentlich auf, sie wurden 1945 durch einen Schwarm Stare und 2004 durch ein abgerissenes Gewicht verursacht.

Der im allgemeinen Sprachgebrauch ebenfalls Big Ben genannte Uhrturm ist mehr als sechsundneunzig Meter hoch und sichtbar. Er beherbergt ein kleines Gefängnis, welches für die Inhaftierung von Parlamentsmitgliedern vorgesehen ist; die letztmalige Verwendung erfolgte 1880.

Der häufig Big Ben genannte Uhrturm lässt sich natürlich jederzeit betrachten, ebenso kann der auch als Stimme Großbritanniens bezeichnete Ton der Glocke sehr gut am Fuß des Turmes gehört werden. Eine Besichtigung des Turminnern einschließlich der Glocke Big Ben ist für Touristen jedoch faktisch unmöglich. Bürger und ständige Einwohner Großbritanniens können sich an das Parlamentsmitglied ihres Wahlkreises wenden und um die Möglichkeit eines Besuches bitten. Sie erhalten einen von ihnen nicht beeinflussbaren Termin zugewiesen. Touristen können hingegen den Uhrturm ausschließlich von außen sehen und den schönen Klang der Glocke hören, auch dafür lohnt sich der Weg an das Ufer der Themse.

Buckingham Palace

Buckingham Palace, Foto: Bruno Martins / Unsplash
Buckingham Palace, Foto: Bruno Martins / Unsplash

Der Buckingham Palast* ist der offizielle Wohnsitz der britischen Königin und befindet sich im Londoner Zentrum. Der Palast ist vom Trafalgar Square über die Prachtstraße The Mall zu erreichen, wobei der Triumphbogen Admiralty Arch passiert wird. Das Schloss einschließlich seiner Kunstgegenstände ist im Besitz des britischen Staates. Zu Gartenfesten lädt die britische Königin traditionell neben Prominenten auch Gäste aus dem Volk ein. Ausländische Staatsgäste werden üblicherweise durch die britische Königin im Buckingham Palace empfangen, wobei sie in der Regel den Weg vom Trafalgar Square zum Palast mittels einer feierlichen Kutschfahrt durch den Admiralty Arch zurücklegen. Üblicherweise übernachten ausländische Staatsgäste während ihres Großbritannien-Besuches ebenfalls im Buckingham Palace. Für den Empfang von Staatsgästen ist der Ballsaal reserviert, während Botschafter ihre Aufwartung im Raum von 1848 machen.

Der Buckingham Palast wurde 1703 erbaut, er diente zunächst als Stadthaus für John Sheffield. Bei ihm handelte es sich um den Herzog der Grafschaft Buckinghamshire. Buckingham ist eine innerhalb dieser Grafschaft gelegene Universitätsstadt, sie gab dem Palast ihren Namen. Nachdem König Georg III. Das ursprüngliche Landhaus 1761 erworben hatte, begann alsbald dessen Ausbau zum Palast. Die Funktion als Wohnsitz der britischen Monarchen erwarb der Buckingham Palast 1837 durch die entsprechende Entscheidung von Königin Victoria. Große Teile des Palastes stammen aus dem neunzehnten Jahrhundert und sind in einem die französische Bauweise nachahmenden neoklassischen Stil errichtet. Der Buckingham Palace ist mit einer enormen Anzahl an Kunstgegenständen geschmückt, die Einrichtung einiger Räume erweckt einen orientalischen Eindruck. Die Anzahl der im Palast vorhandenen Zimmer wird mit 775 angegeben.

Buckingham Palace ist Wohnung der britischen Königsfamilie und zugleich Arbeitsplatz für mehr als vierhundert Mitarbeiter. Trotz der Nutzung als königliche Unterkunft besteht eine eingeschränkte Besichtigungsmöglichkeit. Diese beschränkt sich auf die Monate August und September, in dieser Zeit ist befindet sich die königliche Familie üblicherweise auf Schoss Windsor oder sie weilt außerhalb Englands. Im Rahmen einer Palastbesichtigung zugänglich ist ausschließlich der Westflügel im Buckingham Palace. Eine Besichtigung des Buckingham Palastes von außen ist jederzeit möglich, gemeinsam mit der traditionellen Wachablösung vor dem Palast stellt sie einen Höhepunkt vieler London-Reisen dar. Die Soldaten vor dem Palast erfüllen nicht nur eine zeremonielle Rolle, sondern stellen zugleich ein wichtiges Element des Palastschutzes dar.

Cabot Square

Cabot Square, Foto: Tom Podmore
Cabot Square, Foto: Tom Podmore / Unsplash

Der Platz Cabot Square ist einer der zentralen Plätze im Londoner Stadtteil Canary Warf. Der Stadtteil liegt auf der Halbinsel Insel of Dogs und gehört zu den Docklands. Bei den Docklands handelt es sich um das ehemalige Londoner Hafengebiet, welches inzwischen einen Strukturwandel vom Arbeiterviertel zur Finanzmetropole erlebt hat. Der Name des Platzes bezieht sich auf den venezianischen Seefahrer Zuan Caboto (1450 bis 1498), dessen englische Namensform John Cabot lautet. Der Namensgeber des Platzes erreichte kurz nach Kolumbus Amerika und war von Bristol aus gestartet, sodass er für viele Engländer als ihr Entdecker Amerikas gilt.

Der Cabot Square ist ein großer Platz im Gebiet Canary Wharf, auf welchem sich mehrere bedeutende Gebäude befinden. Am bekanntesten sind die Londoner Büroniederlassungen der Finanzhäuser Credit Suisse und Morgan Stanley. Das Gebäude der Credit Suisse ist einundzwanzig und das von Morgan Stanley siebzehn Stockwerke hoch. Die Ostseite des Cabot Square nimmt ein großes Einkaufszentrum, gemeinsam mit mehreren Restaurants ein. Des Weiteren befindet sich die Cabot Hall auf der Ostseite des Platzes. Diese 1991 eröffnete Halle war ursprünglich ein Veranstaltungsort für Konzerte, sie wurde vor wenigen Jahren jedoch umgebaut, sodass sich heute weitere Geschäfte in der Halle befinden. Der Platz gefällt durch die Bebauung mit Brunnen und einigen dort aufgestellten Skulpturen.

Der Cabot Square im Londoner Canary Wharf ist eine bei an moderner Architektur interessierten Touristen beliebte Sehenswürdigkeit. Der Platz ist selbstverständlich frei begehbar, während die Bürogebäude für die Öffentlichkeit nicht oder eingeschränkt zugänglich sind. Reizvoll ist das Stöbern in den Geschäften des Einkaufszentrums am Cabot Square ebenso wie der Besuch eines der Cafés oder Restaurants am Platz.

Canary Wharf

Canary Wharf in London, Foto: Laureen Missaire / Unsplash
Canary Wharf in London, Foto: Laureen Missaire / Unsplash

Canary Wharf ist ein Stadtgebiet auf der Themse-Halbinsel Isle of Dog. Das Gebiet bildet einen Teil der Docklands. Die Docklands sind das traditionelle Londoner Hafengebiet, welches einem Strukturwandel vom Hafenarbeiter-Viertel zu einem Zentrum für Finanzdienstleistungen unterworfen war. Das Gebiet ist sowohl mit der U-Bahn als auch mit der Hochbahn Docklands Light Railway über die Station Canary Wharf zu erreichen. Eine weitere Möglichkeit, von Canary Wharf aus das traditionelle Londoner Stadtzentrum zu erreichen, stellen Schiffsverbindungen auf der Themse dar. Auf dem Gebiet des heutigen Londoner Stadtviertels wurde ursprünglich der Seehandel mit den Kanarischen Inseln abgewickelt, worauf sich der Name bezieht. Heute arbeiten dort mindestens 78.000 Angestellte, die wöchentliche Passanten-Frequenz der Einkaufszentren beläuft sich auf mehr als eine halbe Million Menschen.

Das höchste Gebäude im Viertel Canary Wharf ist der Canary Wharf Tower, dessen offizieller Name One Canada Square lautet. Die fünfzig Stockwerke des Bauwerks verteilen sich auf einer Höhe von zweihundertsechsunddreißig Metern. Der Turm enthält sowohl Büros als auch Wohnungen; für Touristen ist das Untergeschoss zugänglich, in welchem sich ein Einkaufszentrum befindet. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Canary Wharf Tower liegen die Hochhäuser Citygroup Centre und HSBC Tower; auch das Hauptquartier der Citygroup bietet im Untergeschoss ein kleines Einkaufszentrum. Ein zentraler Platz in Canary Wharf ist der Cabot Square, wo sich die Verwaltungsgebäude von Credit Suisse und Morgan Stanley befinden. Des Weiteren ist der Cabot Square Heimat zahlreicher Restaurants sowie eines großen Einkaufszentrums. Den Platz selbst schmücken künstlerisch wertvolle Brunnen und Skulpturen.

Das Londoner Stadtviertel Canary Wharf ist nicht allein ein modernes Finanzzentrum, sondern zugleich ein modernes Einkaufsgebiet. Viele Bürogebäude im Viertel enthalten ein kleines Einkaufszentrum, große Einkaufszentren befinden sich am Cabot Square sowie am Jubilee Place. Das Warenangebot im Stadtviertel Canary Wharf besteht überwiegend aus Waren des gehobenen Bedarfs.

Canary Wharf als Sehenswürdigkeit besteht in erster Linie aus den markanten Gebäuden, welche bereits beim Ansehen von außen beeindrucken. Die Innenräume sind nur teilweise zugänglich, sofern sich in ihnen ein Einkaufszentrum befindet. Ebenfalls zu empfehlen ist der Besuch eines der zahlreichen Cafés oder Restaurants. Wer einen Weg mit dem Themse-Schiff und einen Weg mit der modernen führerlosen Hochbahn zurücklegt, benutzt für den Besuch im Viertel Canary Wharf zugleich zwei fahrende Sehenswürdigkeiten.

Charing Cross

Palace Theatre am Charong Cross, Foto: Elizabeth Jamieson / Unsplash
Palace Theatre am Charong Cross, Foto: Elizabeth Jamieson / Unsplash

Charing Cross ist ein Londoner Stadtteil, welchem historisch eine große Bedeutung zukommt. Der Name des Stadtteiles beruht auf dem an einer Kreuzung angebrachten Gedenkkreuz, diese Kreuzung gilt als die Mitte Londons. Die Wertung von Charing Cross als Londoner Mitte beruht jedoch auf der Stadt vor der durch zahlreiche Eingemeindungen erfolgten Begründung von Greater London im Jahr 1965. Charing war ein Dorf und befand sich zwischen Whitehall und dem heutigen Trafalgar Square; der Platz ist heute Ausgangspunkt der für ihre zahlreichen Buchhandlungen bekannten Charing Cross Road. Heute gilt Charing Cross als Bezugspunkt weiterhin für die Prüfung zur Lizenz als Londoner Taxifahrer; diese müssen weiterhin alle Straßen auswendig lernen, welche sich in einem Radius von zwölf Meilen um Charing Cross befinden.

Im Jahr 1290 ließ König Eduard I. den Sarg seiner verstorbenen Gemahlin Eleonore von Kastilien von Lincolnshire in zwölf Tagesetappen zum Begräbnisplatz nach Westminster bringen. Am Ende jeder Tagesetappe ließ er ein Kreuz errichten. Das in Charing Cross errichtete Kreuz befindet sich heute auf dem Gelände des gleichnamigen Bahnhofes. Dieser ist vom Trafalgar Square aus über die Straße Strand leicht erreichbar. Die Züge erreichen kurz nach der Ausfahrt aus dem Kopfbahnhof die auch Charing Cross Bridge genannte Hungerford Bridge und überqueren auf dieser die Themse. Die Brücke verfügt neben Bahngleisen auch über Fußgängerwege.

Trafalgar Square ist der bekannteste Platz im Londoner Stadtteil Charing Cross. Denkmäler auf dem Platz erinnern an Admiral Nelson sowie weitere bedeutende britische Seefahrer. Mit der National Gallery befindet sich eine der wichtigsten Kunstgalerien Londons am Platz, die St Martin-in-the-Fields-Kirche gilt als die bekannteste Londoner Konzertkirche, zugleich ist sie der Ort für offizielle Gottesdienste der Marineverwaltung. Nicht zuletzt stellt der Trafalgar Square einen beliebten Treffpunkt für Londoner Touristen ebenso wie für Einheimische dar. Nicht selten werden auf dem Platz Konzerte veranstaltet, auch für Demonstrationen ist er ein beliebter Ort.

Ein Besuch von Charing Cross als traditionelles Zentrum Londons lohnt sich für jeden Touristen. Literaturfreunde schätzen das Stöbern in den vielen entlang der Charing Cross Road gelegenen Buchhandlungen, ebenso reizvoll ist das Beobachten des städtischen Lebens beim Sitzen in einem Café rund um den Trafalgar Square.

Chiswick House

Gartenbereich des Chiswick House, Foto: Susie Mullen / Unsplash
Gartenbereich des Chiswick House, Foto: Susie Mullen / Unsplash

Das Chiswick House liegt im Londoner Stadtteil Chiswick. Die Erreichbarkeit mit der Londoner U-Bahn besteht über den Bahnhof Chiswick Park. Chiswick gehört seit der Bildung von Greater London im Jahr 1965 zum Stadtgebiet. Das genaue Baujahr von Chiswick House ist nicht ermittelbar, es liegt zwischen den Jahren 1720 und 1730. Beauftragt wurde der Bau des Hauses durch Richard Boyle, dieser war zur damaligen Zeit Earl von Burlington.

Richard Boyle befasst sich intensiv mit der Architektur und war vom palladianischen Baustil angetan. Dieser Baustil geht auf den italienischen Architekten Andrea Palladio (1508 bis 1580) zurück und ist durch die Bauweise in Form antiker Tempel und weiterer antiker Gebäude geprägt. Mit dem Bau des Chiswick Houses wurde William Kent beauftragt, der Architekt war zugleich Gartengestalter.

Folgerichtig wird das Chiswick House von einem ausgedehnten Garten umgeben. Der Garten wurde vermutlich bereits vor dem eigentlichen Gebäude angelegt, vermutlich stammt er aus dem Jahr 1715. Bei der Gartengestaltung arbeitete William Kent eng mit dem Dichter Alexander Pope zusammen.

Das Haus war angesichts seiner geringen Wohnfläche nicht als Wohnhaus nutzbar. Einige Forscher vermuten, dass ursprünglich seine Ergänzung mit einem weiteren Landhaus geplant war, andere gehen davon aus, dass der Zweck des Gebäudes von Anfang an darin bestand, während des Aufenthalts im Garten einen überdachten Platz zu bieten. Die Fassade des Chiswick Houses wurde aus Backstein errichtet, die Fenster folgen typischen venezianischen Formen. Im Erdgeschoss befinden sich nur wenige kleinere Schnitzereien und einige wenige vergoldete Stellen. Die Rückseite der Villa zeigt Apsiden, wie sie aus römischen und griechischen Tempeln bekannt sind.

Besonders interessant ist die das Chiswick House umgebende Gartenanlage, welche den Stil englischer Landschaftsgärten mitbegründet hatte. Innerhalb des Gartens stehen mehrere Tempel und Statuen. Neben der Venus als Beschützerin des Gartens ist die Statue des italienischen Architekten Andrea Palladio auffällig. Weitere erhaltene Skulpturen zeigen Kain und Abel sowie unterschiedliche Tiere wie eine Löwin, eine Ziege und einen Wolf. Zum Garten des Chiswick Houses gehört ein kleiner See, unter den dort gepflanzten Bäumen befinden sich Zedern aus dem Libanon.

Für den Besuch des Londoner Chiswick Houses sowie der das Haus umgebenden Gartenanlagen wird ein moderates Eintrittsentgelt erhoben.

Freemasons‘ Hall

Freemasons' Hall in Great Queen Street, London, Foto: Savo Ilic / Adobe Stock
Freemasons‘ Hall in Great Queen Street, London, Foto: Savo Ilic / Adobe Stock

Die Freemasons‘ Hall in London ist das Zentrum der englischen Freimaurer. Das Gebäude wurde 1933 eröffnet, die Bauzeit belief sich auf die Jahre von 1927 bis 1933. Der ursprüngliche Name des Gebäudes war Masonic Peace Memorial, die Umbenennung auf den heutigen Namen erfolgte 1939. Die neue Halle der Londoner Freimaurer-Logen wurde ursprünglich den 3225 während des Ersten Weltkrieges gefallenen englischen Freimaurern gewidmet.

Der wichtigste Raum innerhalb der Freemasons‘ Hall ist der Grand Temple mit den großen Bronzetüren sowie den typischen Mosaiken. Gemäß der Tradition der Freimaurer sind die Symbole der Kardinaltugenden die wichtigsten Elemente der Deckenbemalung in der Freimaurer-Halle, während die maurischen Elemente überwiegend der Ausschmückung des Raumes dienen. Das Gemälde von Prinz Arthur erinnert an den von 1901 bis 1939 als Großmeister amtierenden Sohn der Königin Vicoria. Der Prinz gab die Anregung zur Errichtung der heutigen Londoner Freemasons‘ Hall. Neben dem Grand Temple befinden sich innerhalb des Gebäudes dreiundzwanzig weitere Tempel; mit diesem Begriff bezeichnen Freimaurer ihre Versammlungsräume. Die einzelnen Tempel sind auf unterschiedliche Weise ausgeschmückt.

Die Freemasons‘ Hall dient nicht allein den Londoner Freimaurern als Treffpunkt, sondern wird auch für wichtige öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Sehr bekannt ist die Fashion Week, aber auch zahlreiche Konzerte haben in den Räumen der Freimaurer stattgefunden. Ebenso wurde das Gebäude mehrfach für Filmarbeiten zur Verfügung gestellt.

Der Information der Öffentlichkeit über die Freimaurerei dient das der Freemasons‘ Hall angeschlossene Museum. Es zeigt Ausstellungsstücke über das Wesen der Freimaurerei und informiert zugleich über bekannte britische Freimaurer. Zu den Ausstellungsstücken gehören auch Porzellan, Schmuck und Glas mit einem Bezug zur Freimaurerei oder zu berühmten Freimaurern.

Das Museum der Freimaurer-Halle in London ist montags bis freitags geöffnet, es bleibt an christlichen Feiertagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr jedoch geschlossen. Der Zugang zu anderen Gebäudeteilen ist möglich, wenn diese als Veranstaltungsort verwendet werden. Der Grand Temple der Freemasons‘ Hall kann an den meisten Öffnungstagen des Museums im Rahmen einer Führung besichtigt werden, ausgenommen sind Tage mit Veranstaltungen im Grand Temple. An Samstagen ist das Museum zwar geschlossen, für den Grand Temple wird jedoch eine Führung angeboten, für welche eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Der Eintritt in das Londoner Freimaurer-Museum ist frei.

Greenwich Park

Blick auf den Greenwich Park, Foto: Dorin Seremet / Unsplash
Blick auf den Greenwich Park, Foto: Dorin Seremet / Unsplash

Greenwich Park ist ein Londoner Stadtpark auf dem Südufer der Themse. Der Ortsteil Greenwich ist mit der Bahn von den Londoner Innenstadtbahnhöfen Charing Cross und London Bridge zu erreichen, des Weiteren verkehren Busse zum Park. Der dreiundsiebzig Hektar große Greenwich Park wurde ursprünglich als Jagdgebiet für die englischen und britischen Herrscher errichtet.

Die erstmalige Nutzung von Waldflächen in Greenwich datiert aus dem vierzehnten Jahrhundert, seinen heutigen Umfang und seine gegenwärtige Gestalt nahm der Park im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert an. 1997 erhob die UNESCO den Greenwich Park, einschließlich der innerhalb des Geländes gelegenen Gebäude zum Weltkulturerbe.

Die beiden wichtigsten Gebäude innerhalb des Greenwich Parks sind das Queen’s House und das Marine-Museum. In das Weltkulturerbe eingeschlossen wurde ebenfalls das unweit des Parks gelegene Greenwich Hospital. Während das Queen’s House bei seiner Errichtung im siebzehnten Jahrhundert als Rückzugsgebiet der Königin diente, wurde das Hospital als Marinekrankenhaus errichtet. Später dienten beide Gebäude als Marineschule, heute nutzt die Universität Greenwich das ehemalige Militärkrankenhaus. Das Marine-Museum gehört zu den größten Seefahrermuseen Englands, das bekannteste Exponat ist die Uniform, in welcher Admiral Lord Nelson tödlich verwundet wurde. Ein weiteres bekanntes Bauwerk im Greenwich Park ist das Observatorium.

Ein Hügel im Greenwich Park ermöglicht einen einzigartigen, schönen Blick über London. Zu sehen sind das Zentrum City of London ebenso wie die Hochhäuser im neuen Büro- und Einkaufsviertel Canary Wharf und der heute als Konzerthalle sowie als Sporthalle genutzte Millenium Dome. Des Weiteren bietet der Greenwich Park auf seinen Freiflächen vielfältige Möglichkeiten zur Tierbeobachtung sowie zum Spazierengehen. Für Kinder steht ein schöner Kinderspielplatz im Greenwich Park zur Verfügung, erwachsene Sportler finden dort Tennisplätze und Cricket-Felder. Der jährliche Londoner Stadtmarathon startet im Greenwich Park. Ein kleiner, mit Booten befahrbarer See steht den Liebhabern von Wassersportarten im Greenwich Park zur Verfügung. Gartenliebhaber schätzen im Greenwich Park den Blumengarten ebenso wie den Rosengarten. Auch an musikalische Darbietungen ist gedacht, verschiedene Gruppen bespielen den Musikpavillons des Parks in Greenwich.

Der Greenwich Park wird täglich ab 06.00 Uhr für Fußgänger und 07.00 Uhr für Fahrzeuge geöffnet und bei Einbruch der Dämmerung geschlossen. Der Zugang zum Greenwich Park ist grundsätzlich frei, Ausnahmen bestehen bei Sonderveranstaltungen wie den Olympischen Spielen 2012. Die schönste gastronomische Einrichtung im Londoner Greenwich Park ist Pavilion Tea House. Trotz des Namens Teehaus serviert das Restaurant auch vollständige Gerichte und alkoholische Getränke.

Hampton Court Palace

Hampton Court Palace, Foto: Chad Greiter / Unsplash
Hampton Court Palace, Foto: Chad Greiter / Unsplash

Der Hampton Court Palast ist ein heute nicht mehr von der königlichen Familie bewohnter Palast im Londoner Stadtteil Hampton. Der Palast liegt zweihundert Meter vom Bahnhof in Hampton entfernt, der Zug fährt in der Innenstadt ab, Waterloo, und hält auch in Vauxhall und Wimbledon. Des Weiteren fahren einige Buslinien direkt zum Hampton Court Palace. Eine besonders schöne Form der Anfahrt zum Palast in Hampton bieten während der Sommermonate Passagierschiffe auf der Themse.

Der Hampton Court Palace erscheint heute als Mischung unterschiedlicher Baustile, besonders der für England typische Tudorstil und der Barockstil dominieren das Gebäude. Auf dem Gelände des heutigen Schlosses in Hampton befand sich seit 1236 ein Landgut des Johanniterordens. 1514 kaufte Thomas Wolsey als Erzbischof von York das Haus und baute es zum Schloss um. Bereits 1525 wurde Wolsyey durch Heinrich VIII. Enteignet, woraufhin der König weitere Umbauten vornehmen ließ. Zwischen 1689 und 1694 erfolgte ein weiterer Umbau, in dessen Rahmen fünfzig Prozent des Schlosses abgerissen und neu aufgebaut wurden. Da der Hampton Court Palast später nicht mehr als Wohngebäude durch die englischen Könige verwendet wurde, öffnete Königin Victoria ihn erstmals im Jahr 1838 für Besichtigungen.

Neben den annähernd fünfhundert Zimmern, worunter sich die Privaträume von Caroline von Brandenburg-Ansbach befinden, ist die im Schloss von Hampton gezeigte Gemäldesammlung interessant. Am bekanntesten ist der in einem eigenen Gebäude auf dem Schlossgelände untergebrachte Gemäldezyklus des italienischen Malers Andrea Mantegna mit dem Titel „Der Triumph des Julius Caesar“. Im Außenbereich des Schlosses zu Hampton ist der Heckenirrgarten mit einer Größe von 1.300 Quadratmetern interessant. Der Irrgarten gehört zu einem am Ufer der Themse gelegenen Garten, zu dessen Sehenswürdigkeiten auch ein 1768 gepflanzter Weinstock gehört. Dieser Weinstock ist der größte in England und wird als Great Wine bezeichnet.

Hyde Park

Hyde Park, Foto: Baron / Unsplash
Hyde Park, Foto: Baron / Unsplash

Der Hyde Park in London gehört zu den bekanntesten Parkanlagen der englischen Hauptstadt. Die meisten Besucher wählen die Metrostation Hyde Park Corner für die Anfahrt zum Park, dieser ist aber auch über die U-Bahnhöfe Marble Arch und Lancaster Gate erreichbar, zudem ist der Bahnhof Paddington nicht weit vom Hyde Park entfernt.

Der Hyde Park in London war bereits im Jahr 1000 unter diesem Namen bekannt, als Jagdgebiet für den Monarchen wurde er erstmals 1536 durch Heinrich VIII. benutzt. Im Jahr 1851 fand die erste Weltausstellung im Hyde Park statt. Zu den etwas schaurigeren Geschichten des Hyde Parks zählen seine Verwendung als Austragungsort für Duelle sowie als Hinrichtungsstätte. Die Öffnung des Hyde Parks für die Öffentlichkeit erfolgte erstmals im Jahr 1637.

Die bekannteste Einrichtung im Hyde Park ist Speaker’s Corner. Dort kann jeder eine Rede halten, lediglich einige Themen wie die königliche Familie wurden zum Tabu erklärt. Nicht selten werden im Hyde Park skurrile Reden gehalten, aber auch ernsthafte Themen sind häufig Gegenstand der Vorträge in der Speaker’s Corner. Zwischen dem Hyde Park und dem benachbarten Park Kensington Gardens liegt der See Serpentine. Ein Teil des Sees dient als naturbelassener Rückzugsort für Wasservögel, während weitere Teile als Badesee sowie zum Rudern beliebt sind. Die auffälligsten Bauwerke im Londoner Hyde Park sind der Wellington-Bogen sowie das Denkmal für Prinzessin Diana. Der Wellington Arch erinnert an den Sieg von Arthur Wellesley, der als Duke of Wellington 1815 Napoleon besiegte. Der Prinzessin-Diana-Gedenkbrunnen wurde 2004 eingeweiht und erinnert an die 1997 bei einem Autounfall gestorbene Prinzessin von Wales und frühere Frau von Prinz Charles. Die meisten Besucher schätzen den Hyde Park als großflächige Grünanlage für ausgedehnte Spaziergänge. Ein großer Teil der Rasenflächen im Hyde Park darf betreten werden und eignet sich als Platz für ein Picknick.

Der Hyde Park ist grundsätzlich frei zugänglich, für einige Gebäude wie das Denkmal für Prinzessin Diana gelten eingeschränkte Öffnungszeiten von 10.00 Uhr morgens bis zur Dunkelheit. Der freie Zugang zum Hyde Park wird eingeschränkt, wenn dort kostenpflichtige Veranstaltungen wie Konzerte stattfinden.

Der Hampton Court Palace ist mit Ausnahme der Weihnachtstage grundsätzlich ganzjährig von 10.00 bis 16.30 Uhr geöffnet, einen wöchentlichen Schließtag gibt es nicht. Die Kapelle des Palastes ist mit Ausnahme einiger Sommerwochen an Sonntagen für Besichtigungen ebenso geschlossen wie während der dort relativ häufig stattfindenden Trauungen. An allen Sonntagen finden in der Kapelle von Schloss Hampton drei Gottesdienste statt, welche selbstverständlich auch für Besucher zugänglich sind.

Kensington Palace

Kensington Palace, Foto: Nicholas Musilli / Unsplash
Kensington Palace, Foto: Nicholas Musilli / Unsplash

Kensington Palace ist ein Schloss im Londoner Stadtteil Kensington. Von den U-Bahnstationen High Street Kensington und Queensway ist das Schloss in etwa zehn Minuten erreichbar. Der Kensington-Palast wurde 1689 durch das Königspaar Mary II. und Wilhelm III. erworben und zum Winterschloss umgebaut, vorher war das Gebäude ein Landhaus. Der Kensington-Palast wird heute in Teilen vom Herzogspaar von Kent bewohnt, ebenso lebte dort von 1981 bis zu ihrem Tod Prinzessin Diana. Als letzter amtierender König benutzte Georg II. den Palast bis zu seinem Tod im Jahr 1760. Prinzessin Victoria lebte bis zu ihrer Krönung im Jahr 1837 im Kensington Palace, als Königin zog sie jedoch sofort in den Buckingham Palace um.

Der erstmalige Zugang von Kensington Palace für die Öffentlichkeit datiert aus dem Jahr 1912, als dort eine Ausstellung über Reliquien und weitere Londoner Schätze gezeigt wurde. Diese historische Ausstellung wird jetzt im Museum of Londo gezeigt. Die wichtigste Ausstellung im Kensington Palace befasst sich mit der Dienstkleidung von Königin Elisabeth II. während der Jahre von 1945 bis 1972. Zu den am meisten beachteten Ausstattungsmerkmalen im Kensington Palace gehören die Deckenmalereien und Wandmalereien von William Kent (1685 bis 1745). Weiterhin bei Gästen des Kensington-Palastes beliebt ist das Geburtszimmer von Prinzessin Victoria. Im März 2012 eröffnen im Kensington Palace zwei neue Dauerausstellungen über Königin Victoria und Prinzessin Diana. Des Weiteren ist geplant, nach dem Abschluss der Renovierung regelmäßig eine interessante temporäre Ausstellung im Schloss von Kensington zu zeigen. Das Restaurant im Kensington Palace ist idyllisch in der Orangerie untergebracht.

Der Kensington-Palast ist mit Ausnahme der Weihnachtstage täglich geöffnet. Für den Besuch im Kensington Palace ist ein Eintrittsentgelt zu zahlen, dessen Höhe sich bei einem online vorgenommenen Ausdruck der Eintrittskarten reduziert. Der Palast öffnet morgens um zehn Uhr und schließt je nach Jahreszeit um siebzehn oder achtzehn Uhr. Da der Kensington-Palast teilweise bewohnt wird, ist der Zugang für Besucher eingeschränkt.

Kew Gardens Waterfall

Entdecke seltene und bedrohte Pflanzen im größten viktorianischen Gewächshaus der Welt, Foto: Doruk Yemenici / Unsplash
Entdecke seltene und bedrohte Pflanzen im größten viktorianischen Gewächshaus der Welt, Foto: Doruk Yemenici / Unsplash

Kew Gardens ist der Botanische Garten Londons und liegt zwischen den Ortsteilen Kew und Richmond upon Thames (Richmond an der Themse). Der offizielle Name des Parks lautet Royal Botanic Gardens. Der Wasserfall (Waterfall) ist eine der zahlreichen Attraktionen innerhalb des Parks.

Die Royal Botanic Gardens wurden im frühen achtzehnten Jahrhundert angelegt und regelmäßig erweitert, die heutige Gestaltung als wissenschaftliche Gartenanlage fand im Jahr 1840 statt. Seitens der UNESCO wurden die Royal Botanic Gardens in Kew im Juli 2003 als Weltkulturerbe anerkannt.

Das bekannteste Gewächshaus in den Kew Gardens ist das Palm House. Dieses wurde von 1841 bis 1849 errichtet und beherbergt neben tropischen Pflanzen ein großes Aquarium mit zahlreichen exotischen Fischen. Ein weiteres wichtiges Gewächshaus innerhalb der Kew Gardens wurde 1987 durch Prinzessin Diana eröffnet und zeigt Pflanzen aus zehn Klimazonen. Für Kinder interessant ist ein Spielgarten, in welchem das Leben der Pflanzen aus der Sicht von Insekten nachempfunden werden kann. Der Wasserfall ist ein Teil des künstlich angelegten Sees, an welchem sich zahlreiche Wasservögel beobachten lassen. Der Wasserfall in den Londoner Royal Botanic Gardens ist ein sehr beliebtes Ziel bei Parkgästen. Als größere Gebäude im Park von Kew sind das Queen Charlotte Cottage und der Kew Palace zu nennen. Das Queen Charlotte Cottage diente nie als Wohnhaus, sondern wurde als Picknickhaus bei Aufenthalten im Gartengelände genutzt, während der Kew Palace überwiegend als royaler Kindergarten Verwendung fand. Hinter dem Palast in den Kew Gardens wurde ein für das siebzehnte Jahrhundert typischer Heilpflanzen- und Kräutergarten angelegt. Der Bambusgarten in den Royal Botanic Gardens zeigt nicht nur einhundertzwanzig verschiedene Bambusarten, sondern beherbergt auch aus dieser Pflanze hergestellte Gegenstände wie ein Bambus-Xylofon und ein Bambus-Windspiel. Der Nachbau des Tores Chokushi-Mon wurde 1910 für eine japanisch-englische Ausstellung errichtet und entspricht dem Tor in Kyoto. Zwei feste Ausstellungen in den Kew Gardens zeigen Bilder der Naturmalerin Marianne North sowie die Nutzungsgeschichte von Pflanzen durch den Menschen.

Die Kew Gardens sind mit Ausnahme der Weihnachtstage täglich ab 09.30 Uhr geöffnet, die Schließzeiten richten sich nach dem Einbruch der Dunkelheit. Für den Besuch der Gartenanlage ist ein Eintrittsentgelt zu entrichten. Neben einem Besuch des Gartens ist die Teilnahme an regelmäßig angebotenen Informationsveranstaltungen möglich.

Leadenhall Market

Leadenhall Market In London, Foto: Dan einordnen / Unsplash
Leadenhall Market In London, Foto: Dan einordnen / Unsplash

Der Leadenhall Market im Stadtteil City of London ist ein großer überdachter Markt, dessen Haupteingang sich in der Gracechurch Street befindet. Weitere kleine Eingänge führen von benachbarten Einzelhandelsgeschäften in den Markt. Die Anfahrt zu der Markthalle mit der Londoner Metro erfolgt am besten über die Doppelstation Bank und Monument.

Der Leadenhall Market geht auf das vierzehnte Jahrhundert zurück, das ursprüngliche Gebäude wurde jedoch beim Londoner Stadtbrand 1666 zerstört. Nachdem bis 1881 ein Provisorium als Markthalle genutzt wurde, erfolgte der heute weitgehend erhaltene Neubau. Dieser wurde 1991 umfassend renoviert, wobei auf den seit 1972 für die Fassade des Marktes bestehenden Denkmalschutz geachtet werden musste. Das Gebäude des Leadenhall Markets bildet mit den benachbarten niederländisch aussehenden Giebelhäusern optisch eine Einheit.

Der Leadenhall Market ist nicht nur ein beliebter Einkaufsort, sondern gehört auch in baulicher Hinsicht zu den interessanten Londoner Sehenswürdigkeiten. Besonders auffällig sind die Dachkonstruktion mit ihren grünen und rotbraunen Farben sowie die schönen künstlerisch gestalteten Fußböden. Als Einkaufszentrum wird der Leadenhall Market sowohl von Londoner Einwohnern als auch von Touristen geschätzt.

Ursprünglich wurden im überdachten Markt nur Fleischwaren und Wild angeboten, bald folgten weitere für Märkte typische Produkte wie Lebensmittel und Obst. Diese stellen auch heute einen großen Teil der im Leadenhall Market gehandelten Waren dar, zugleich bieten die Händler des Marktes auch zahlreiche weitere Produkte an. Seit der Renovierung der Markthalle in der Gracechurch Street ist die Bedeutung von Bekleidungsgeschäften für den Markt deutlich gestiegen. Neben Geschäften findet der Besucher im Leadenhall Market auch zahlreiche Cafés und Restaurants. Die Gastronomie in der Markthalle ist nicht nur für eine Ruhepause während des Einkaufens ideal, sie ermöglicht zugleich das Beobachten des lebhaften Markttreibens. Das Denkmal für eine Gans im Leadenhall Market regt zum Schmunzeln an. Der Legende nach konnte die Gans mehrmals vor dem Tod im Kochtopf fliehen und wurde schließlich bis zu ihrem natürlichen Ableben durch die Marktbeschicker versorgt. Die Geschäfte im Leadenhall Market in London öffnen montags bis freitags um 07.00 Uhr und schließen am Abend. Der Zugang zum Markt ist naturgemäß frei, die Preise der meisten Geschäfte sind günstig.

Lincoln’s Inn, London Borough of Camden

Eins der Gebäude im Lincoln's Inn, Foto: Tzenik / Unsplash
Eins der Gebäude im Lincoln’s Inn, Foto: Tzenik / Unsplash

Lincoln’s Inn ist eine Anwaltskammer für Barrister in London, sie liegt im Stadtgebiet Borough of Camden. Barrister sind im englischen Recht die typischen Rechtsanwälte, welche ihre Klienten auch vor Gericht vertreten. Die nächsten U-Bahnstationen für einen Besuch im Lincoln’s Inn sind Chancery Lane und Holborn.

Die Gründung der Londoner Anwaltskammer Lincoln’s Inn wird für das Jahr 1292 vermutet, sicher nachweisen lässt sich die Existenz der Kammer aber erst seit 1422. Das Gebäude diente zunächst als Unterkunft und Ausbildungsstätte für weltliche Juristen. Das Gebäude der Anwaltskammer beherbergt heute weiterhin Anwaltsbüros und auch einige wenige Wohnungen für Rechtsanwälte. Das Wort Inn bezieht sich auf eine einfache Unterkunft für Studierende. Legendär ist die Entscheidung aus dem sechzehnten Jahrhundert, weibliche Angestellte im Lincoln’s Inn zur Vermeidung sexueller Affären erst ab einem höheren Lebensalter einzustellen.

Die Old Hall gehört zu den wichtigsten Gebäudeteilen in Lincoln‘s Inn und wurde früher auch als Gerichtsort verwendet. Heute dient die Halle der Abhaltung von Feiern sowie gelegentlichen öffentlichen Vorträgen. Die New Hall ersetzte die Old Hall in vielen Funktionen, nachdem diese für den früheren Studienbetrieb zu klein geworden war. Heute beherbergt die New Hall einen Teil der Bibliothek, welche sich durch den Besitz seltener und wertvoller juristischer Fachbücher auszeichnet. Das Torhaus als ältestes Gebäude des Lincoln‘s Inn zeigt drei bedeutende Wappen. Zu den wesentlichen Einrichtungen des Lincoln‘s Inn gehört auch die den Anwälten traditionell für Amtshandlungen zur Verfügung stehende Kapelle. Diese diente während des Mittelalters auch als Begräbnisstätte für Prediger und bedeutende Juristen.

Das Freigelände um die Lincoln‘s Inn ist montags bis freitags von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet und frei zugänglich, während die Gebäude nur bei geführten Touren besichtigt werden können. Diese starten montags bis freitags um 10.30 Uhr und um 14.30 Uhr, jedoch finden keine Führungen im August statt.

Lediglich die Kapelle des Lincoln’s Inn kann montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr außerhalb einer Führung besucht werden. Die Führungen durch das Lincoln‘s Inn sind kostenpflichtig.

Wer einen Rechtsanwalt benötigt, kann die Büros im Lincoln’s Inn natürlich jederzeit besuchen. Der Gebäudekomplex ist auch von außen beeindruckend anzusehen.

London Bridge

London Bridge, Foto: Stephen H / Unsplash
London Bridge, Foto: Stephen H / Unsplash

London Bridge ist der Name einer Brücke über die Themse, welche die City of London mit dem heutigen Stadtteil Southwark verbindet. Southwark war bis 1965 eine Stadt in der Grafschaft London und gehört seit der Bildung von Greater London zur Stadt. Der Bahnhof London Bridge ist sowohl mit der Bahn als auch mit der U-Bahn erreichbar. Die erste Brücke über die Themse am Ort der heutigen London Bridge wurde bereits im Jahr 46 n. Chr. gebaut. Nach mehreren Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde von 1176 bis 1209 erstmals eine stabile Brücke aus Stein statt der vorherigen Holzbrücken errichtet.

Diese Brücke erlitt zwar in Teilbereichen einige Schäden, welche leicht ausgebessert werden konnten; sie blieb als Bauwerk jedoch erhalten, bis sie zu klein wurde und von 1824 bis 1831 erneuert wurde.

Trotz einer Vergrößerung Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erwies sich die London Bridge erneut als nicht mehr leistungsfähig genug, sodass die heutige Brücke 1973 eröffnet wurde. Die ehemalige London Bridge wurde verschifft und überquert heute einen Kanal bei Lake Havasu City (USA). Die heutige Brücke ist 283 Meter lang und 32 Meter breit.

Auf der Südseite der London Bridge befindet sich das Gruselkabinett „The London Bridge Experience“, welches dem Besucher die Möglichkeit bietet, die Geschichte der Brücke nachzuerleben. Des Weiteren befindet sich die Kathedrale von Southwark direkt am südlichen Brückenende, während auf der Nordseite ein Monument an den Londoner Stadtbrand im Jahr 1666 erinnert.

Der Bahnhof London Bridge liegt ebenfalls auf der Südseite der gleichnamigen Brücke im Ortsteil Southwark. Betrieblich handelt es sich um zwei Bahnhöfe, einen Kopfbahnhof und einen Durchgangsbahnhof. Die auf dem Durchgangsbahnhof haltenden Züge fahren über die Canon Street-Eisenbahnbrücke weiter zu Bahnhöfen auf dem nördlichen Ufer der Themse. Direkt unter dem Bahnhof befindet sich das Gruselkabinett London Dungeon, welches unter anderem die Geschichte der Pest sowie die Lebensgeschichten von Jack the Ripper und Maria I. (Bloody Mary) nachstellt.

Die Brücke als solche und der Bahnhof sind als öffentliche Verkehrsflächen selbstverständlich frei zugänglich, die London Bridge ist sowohl für Autofahrer als auch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Die Kathedrale in Southwark ist für Besichtigungen täglich von 08.00 Uhr oder 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und im Gegensatz zu den bedeutendsten anglikanischen Kirchen im Londoner Zentrum kostenlos zugänglich; Einschränkungen für Besichtigungen bestehen während der Gottesdienste.

London Bus

Einer der vielen Busse in London, Foto: Shashank Sahay / Unsplash
Einer der vielen Busse in London, Foto: Shashank Sahay / Unsplash

Der öffentliche Personennahverkehr in London wird überwiegend durch die U-Bahn (Tube oder Metro) sowie durch Busse bewerkstelligt, hinzu kommen einige an mehreren Bahnhöfen in der Innenstadt haltende Regionalzüge sowie ein ausbaufähiges Straßenbahnnetz und einige Schiffe. Als typisch für London gelten rote Doppeldecker-Linienbusse. Neben diesen typischen Bussen verkehren auch Standardfahrzeuge und Gelenkbusse in London.

Zuständig für die Gestaltung des Fahrplans ist das Unternehmen Transport of London, dieses vergibt Lizenzen für den Betrieb der einzelnen Linien an mehr als zwanzig private Busbetreiber. Das Londoner Busnetz besteht aus mehr als siebenhundert Linien und befördert gegenüber der Metro täglich etwa die doppelte Anzahl an Passagieren.

Der Liniennetzplan der Londoner U-Bahn ist jedoch deutlich übersichtlicher als der Busnetzplan, sodass viele Touristen konkrete Ziele bevorzugt mit der Metro ansteuern und den Bus für günstige Stadtrundfahrten nutzen. Tatsächlich lassen sich viele Sehenswürdigkeiten Londons hervorragend vom Bus aus sehen. Der traditionelle Londoner Doppeldecker ist der Routemaster. Dieser Bustyp ist jedoch nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich und wurde in den letzten Jahren durch andere Fahrzeuge ersetzt.

Da die Routemaster vornehmlich bei Touristen sehr beliebt sind, wurde ihr Wiedereinsatz auf zwei Linien vorgenommen, auf welchen sich Routemaster mit modernen Linienbussen abwechseln. Aufgrund der verschärften Abgasbestimmungen waren kostspielige Umrüstungen für diese Fahrzeuge erforderlich. Neue ab 2012 angeschaffte Busse ähneln im Aussehen dem bekannten und beliebten Routemaster, sind jedoch für das Einsteigen mit einem Rollstuhl geeignet. Diese Busse werden als New Bus bezeichnet und verfügen wie der ausrangierte Roadmaster über eine offene Plattform, sodass der Einstieg außerhalb einer Haltestelle wieder möglich sein wird. Neben dem veränderten Aussehen wurde von Fahrgästen das Fehlen der hinteren offenen Plattform bei den zunächst beschafften Niederflur-Doppeldeckerbussen kritisiert. Diese werden allerdings noch lange Zeit neben dem New Bus im Londoner Stadtbild zu sehen sein.

Am günstigsten ist die Benutzung der Linienbusse in London mit der Travelcard, wobei auf die benötigte Zone geachtet werden muss. Wer das gesamte Stadtgebiet von Grater London bereisen möchte, benötigt eine Travelcard für alle sechs Zonen. Busse verkehren in London rund um die Uhr, wobei das Nachtbusnetz deutlich weitmaschiger als das Tagesnetz ausfällt. Zur Verkürzung der Aufenthaltszeiten an Haltestellen fahren auf den Linien im Stadtzentrum während der Hauptverkehrszeiten weiterhin Schaffner mit.

London City Hall

London City Hall - das ehemalige Rathaus von London, Foto: Francais a Londres / Unsplash
London City Hall – das ehemalige Rathaus von London, Foto: Francais a Londres / Unsplash

Die London City Hall war bis Januar 2022 das Rathaus von Greater London, während die Bezirksregierung der City of London ihren Sitz in der Guilddhall hat. Die London City Hall liegt auf dem Südufer der Themse und ist mit der U-Bahn sowie dem Zug am einfachsten über den Bahnhof London Bridge zu erreichen. Das Rathaus für Greater London befindet sich im Stadtteil Southwark.

Die London City Hall wurde im Juli 2002 eingeweiht. Bereits der Blick auf das neue Rathaus beeindruckt aufgrund der einzigartigen Form. Diese erinnert an eine Knolle und wurde bislang mit unterschiedlichen Spitznamen wie Motorradhelm oder Ei belegt. Die Ursache für die ungewöhnliche Bauform ist jedoch einfach der Wunsch nach einer möglichst hohen Energieeffizienz des Rathauses. Das Gebäudeinnere wird durch eine Wendeltreppe dominiert, welche sich über alle zehn Stockwerke erstreckt.

Die Londoner City Hall verfügt selbstverständlich auch über einen Aufzug, der Weg über die Treppe eröffnet jedoch einen reizvollen Blick auf Gebäudedetails. Im obersten Stockwerk der London City Hall befindet sich auch eine Aussichtsplattform, diese ist jedoch nicht dauerhaft öffentlich zugänglich. Der Veranstaltungs- und Ausstellungsraum im neuen Rathaus von Greater London trägt den halboffiziellen Namen London’s Living Room. Dieser soll ebenso wie die offene Wendeltreppe die Offenheit und Transparenz der Londoner Stadtverwaltung gegenüber ihren Bürgern symbolisieren. Der Bau des Rathauses für die gesamte Stadt in Southwark unterstreicht die Zusammengehörigkeit aller Teile von Greater London, bis 1965 war der heutige Stadtteil eine eigenständige Ortschaft in der damals nicht direkt zur Stadt gehörenden County of London.

Die London City Hall ist montags bis donnerstags von 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags bis 17.30 Uhr geöffnet. Als Verwaltungsgebäude kann das Rathaus von Greater London unentgeltlich besucht werden. Der kostenfreie Zugang in die moderne London City Hall gilt auch für den Besuch der dort veranstalteten Ausstellungen. Die Stadtregierung veranstaltet häufig temporäre Ausstellungen zu verschiedenen Themenstellungen mit einem Bezug zu London. Die Kantine mit dem Namen London‘s Kitchen Café ist während der gesamten Öffnungszeit des Gebäudes auch für Besucher zugänglich, warmes Essen wird dort von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr serviert.

London Eye

Das bekannteste Riesenrad der Welt - das London Eye, Foto: Liam Charmer / Unsplash
Das bekannteste Riesenrad der Welt – das London Eye, Foto: Liam Charmer / Unsplash

Das London Eye ist ein Riesenrad in der Nähe der Westminster Bridge. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum auch als Millenium Wheel bekannten Riesenrad erfolgt am besten über die U-Bahnstation Waterloo. Der Fußweg von dort zum Riesenrad beläuft sich auf zehn Minuten und ist ausgeschildert.

Der Baubeginn des Riesenrades London Eye war 1998, die erste Fahrt mit Fahrgästen fand im März 2000 statt. Ursprünglich war eine nur fünfjährige Betriebszeit des Riesenrades geplant, aufgrund der ausgezeichneten Resonanz wurde die ursprüngliche Entscheidung jedoch revidiert und ein unbegrenzter Betrieb des Riesenrades beschlossen.

Vor Beginn der Fahrt mit dem Riesenrad London Eyes werden die Besucher in einen Kinoraum geführt, in welchem sie mittels einer 4D-Vorführung auf die Fahrt eingestimmt werden. Die vierte Dimension bezieht sich auf die Wahrnehmung sensorischer Effekte. Die Fahrt mit dem Rad dauert etwa dreißig Minuten und bietet einen schönen Blick über London und je nach Wetterlage in eine Entfernung von maximal vierzig Kilometern. Das Fotografieren aus der Gondel ist erlaubt.

Das Londoner Riesenrad hält normalerweise für das Einsteigen und Aussteigen der Fahrgäste nicht an, sondern diese müssen ihre Plätze bei langsamer Fahrt einnehmen. Rollstuhlfahrer können das Riesenrad in London dennoch nutzen, für ihren Einstieg wird das London Eye kurz angehalten. Der beste Zeitpunkt für eine Fahrt mit dem Londoner Riesenrad lässt sich schwer bestimmen. Während die Sicht bei Tageslicht am weitesten ist, zählt in den Augen vieler Besucher gerade der Blick auf das Londoner Lichtermeer zu den schönsten Ereignissen. Vielleicht ist die doppelte Fahrt mit dem London Eye ideal, wenn diese einmal bei guter Sicht und einmal während der Dunkelheit erfolgt.

Die Fahrt mit dem Riesenrad muss natürlich bezahlt werden, der Ticketpreis reduziert sich bei der Online-Buchung. Wer die oftmals lange Warteschlange am Eingang zum Riesenrad umgehen möchte, kann durch einen Aufpreis ein Ticket zum sofortigen Zugang erwerben. Die Betriebszeiten des Riesenrades beginnen täglich um 10.00 Uhr, das Betriebsende variiert zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr. Eine Kombikarte erlaubt zusätzlich zum Riesenradbesuch eine Fahrt mit dem Themse-Schiff.

Die Skyline von London

Blick auf die Skyline von London, Foto: Fas Khan / Unsplash
Blick auf die Skyline von London, Foto: Fas Khan / Unsplash

Die Skyline von London ist ein beliebtes Motiv für Souvenir-Taschen. Auf den entsprechenden Taschen sind zumeist die wichtigsten großen Sehenswürdigkeiten wie die großen Kirchen und einige bedeutende weltliche Bauwerke abgebildet, oft finden sich auch Darstellungen wichtiger Londoner Brücken auf den schicken Stofftaschen.

Diese Taschen bilden aber nicht den realen Blick auf die Skyline von London ab, sondern stellen die aus der Sicht des jeweiligen Designers interessantesten Sehenswürdigkeiten zusammen. Die Londoner Skyline ist auch auf Wandtapeten aufgedruckt oder als Mauspad zu beziehen.

Beliebte Darstellungen der Skyline von London zeigen die Kirchen Westminster Abbey und St. Paul‘s Cathedral sowie den Tower und oft auch den Buckingham Palace. Wenn die Skyline des modernen London auf der Wandtapete oder der Tasche abgebildet wird, zeigt diese oft auch Gebäude aus dem modernen Dienstleistungszentrum Canary Wharf.

Ein realer Blick auf die Skyline von London ist von unterschiedlichen Punkten aus möglich, wobei jeder Blick eine andere Sicht bietet. Einen wunderbaren Blick auf die Skyline der Londoner Innenstadt und auf den Stadtteil Southwark bieten die Brücken Tower Bridge und London Bridge ebenso wie die Aussichtsplattform der City Hall, des neuen Rathauses für Greater London. Einen weiteren schönen Ausblick auf die Skyline von London bietet die Fahrt mit dem Riesenrad „London Eye“.

Der sehr unterschiedliche Blick auf die Skyline von London aus unterschiedlichen Positionen ist faszinierend. Viele Punkte wie Brücken sind zudem kostenlos zugänglich und bieten faszinierende Einblicke in das Londoner Leben. Es lohnt sich, bei einem Urlaub in London auch einmal während der Nachtstunden einen Aussichtspunkt aufzusuchen und die Londoner Skyline bei Nacht zu betrachten.

Millennium Bridge

Die Millennium Bridge Bei Nacht, Foto: alexandru vicol / Unsplash
Die Millennium Bridge Bei Nacht, Foto: alexandru vicol / Unsplash

Die Londoner Millennium Bridge gehört zu den Brücken, welche die City of London mit dem 1965 im Rahmen der Entstehung von Greater London eingemeindeten heutigen Stadtteil Southwark auf der Südseite der Themse verbinden. Die Millennium Bridge befindet sich in der Nähe der St. Paul’s Cathedral, die Nordseite wird am einfachsten über die U-Bahnstation St. Paul’s erreicht. Die Hängebrücke schafft eine direkte Verbindung von der Innenstadt zur Kunsthalle Tate Modern auf dem Southwarker Ufer der Themse.

Die Millennium Bridge (Jahrtausendbrücke) wurde im Juni 2000 eröffnet. Nach zwei Tagen musste die Londoner Jahrtausendbrücke jedoch zunächst wieder geschlossen werden, da sie zunächst unerklärliche Schwingungen aufwies. Grund für die seitlichen Schwankungen der Millenium Bridge war der Effekt, dass die Brücke zunächst durch sich zufällig im Gleichschritt bewegende Menschen zu unmerklichen Schwingungen angeregt wird. Die mit dem Bewusstsein nicht wahrzunehmenden Schwankungen der Brücke werden vom Unterbewusstsein gespürt, worauf sich Menschen unwillkürlich verstärkt gleichmäßig bewegen. Dieser Gleichschritt führt aber nicht zu einer Beendigung des Schwankens der Brücke, sondern es verstärkt den Effekt spürbar. Zur Behebung der Schwankungen wurden Schwingungstilger in die Brücke eingefügt, sodass die Millennium Bridge in London im Februar 2002 erneut für den Fußgängerverkehr eröffnet werden konnte. Die zeitweise Nichtnutzbarkeit der Millennium Bridge führte zwar zu Spott und zu ihrer Bezeichnung als Wackelbrücke, sie hat aber zugleich ihren Bekanntheitsgrad deutlich erhöht.

Die Millennium Bridge befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Paulus-Kathedrale (St. Paul’s Cathedral) und ist ausschließlich Fußgängern vorbehalten. Auf der Südseite der Millenium Bridge befindet sich mit dem Tate Modern das größte Museum für moderne Kunst. Ungewöhnlich ist die Gestaltung der Ausstellung, welche statt einzelner Epochen zu folgen thematisch geordnete Werke unterschiedlicher Epochen zeigt. Die Millenium Bridge ist eine Hängebrücke und bietet vom Süden aus einen grandiosen Ausblick auf die Kirche St. Paul’s Cathedral.

Als Verkehrsweg ist die Millennium Bridge in London selbstverständlich jederzeit kostenfrei zugänglich. St. Paul’s Cathedral ist montags bis samstags für Besichtigungen geöffnet, während an Sonntagen zahlreiche Gottesdienste stattfinden. Das Kunstmuseum Tate Modern ist täglich ab 10.00 Uhr geöffnet, es schließt freitags und samstags um 22.00 Uhr und an anderen Tagen um 18.00 Uhr. Der Eintritt in das Museum Tate Modern ist mit Ausnahme weniger Sonderausstellungen frei.

National Gallery

National Gallery, Foto: Anas Miah / Unsplash
National Gallery, Foto: Anas Miah / Unsplash

Das Nation Gallery Building (Gebäude der Nationalgalerie) befindet sich am Trafalgar Square. Die Erreichbarkeit mit der U-Bahn oder dem Zug erfolgt am einfachsten über die Station Charing Cross, ebenfalls nahe am Eingang zur Galerie liegen die Stationen Leicaster Square und Embankment. Das Gebäude der Londoner Nationalgalerie wurde 1837 erbaut und in den Jahren 1872 bis 1876 durch einen Ostflügel erweitert. Der letzte Anbau datiert aus dem Jahr 1991 und besteht aus dem Sainsbury Flügel.

Das viktorianische Gebäude der Londoner Nationalgalerie stellt auch von außen eine beeindruckende Sehenswürdigkeit dar. Die ursprüngliche Planung, auch die Kunstakademie in das Gebäude zu integrieren, wurde zugunsten einer größeren Ausstellungsfläche für die Nationalgalerie aufgegeben.

In der Londoner Nationalgalerie werden mehr als zweitausend Werke ausgestellt, welche aus dem dreizehnten bis neunzehnten Jahrhundert stammen. Einen bedeutenden Teil der Kunstausstellung stellt die Sammlung italienischer Meister dar. Die Gemälde aus der Zeit der Renaissance werden im Südflügel gezeigt. Zu den bekannten Werken der National Gallery gehören Bilder von Claude Monet, Édouard Manet und Leonardo da Vinci. Bekannte niederländische Maler, deren Bilder in der Nationalgalerie gezeigt werden, sind Frans Hals und Vincent van Gogh.

Die Londoner Nationalgalerie ist täglich ab 10.00 Uhr geöffnet, die abendlichen Schließzeiten sind 21.00 Uhr an Freitagen und 18.00 an allen anderen Wochentagen. Regelmäßige Schließtage der Londoner National Gallery sind die Weihnachtstage sowie Neujahr. Der Eintritt in die Nationalgalerie in London ist grundsätzlich frei, für das Ausleihen von Audioguides wird eine Gebühr erhoben. Die Londoner Nationalgalerie bietet ihren Gästen ein Restaurant mit einer umfangreichen Speisekarte ebenso wie einen gut sortierten Shop an. Das Gebäude der Nationalgalerie lässt sich von außen natürlich jederzeit betrachten.

National Maritime Museum

National Maritime Museum, Foto: Yangki Suara / Unsplash
National Maritime Museum, Foto: Yangki Suara / Unsplash

Das National Maritime Museum London liegt im Greenwich Park. Der Bahnhof Greenwich wird durch verschiedene Züge vom Londoner Stadtzentrum aus bedient, die besten Verbindungen bestehen ab Charing Cross, London Bridge oder Cannon Street. Des Weiteren verkehren Busse unmittelbar zum Greenwich Park und somit zum Marinemuseum. Eine besonders schöne Form der Anfahrt zum Londoner Marinemuseum stellt die Fahrt mit einem Themse-Schiff dar.

Das Marinemuseum in London zog im zwanzigsten Jahrhundert in das heutige Gebäude, welches ursprünglich von der Royal Hospital School (Königliche Krankenpflegeschule, die frühere Sanitäter-Ausbildungsstätte der britischen Marine) verwendet wurde. Die Umbauarbeiten begannen im Jahr 1934, im April 1937 konnte das neue Museum eröffnet werden. Seit 2003 befinden sich Teile der Ausstellung nicht mehr in London, sondern werden in der Außenstelle in der Hafenstadt Falmouth gezeigt.

Die Ausstellungsstücke im Londoner National Maritime Museum befassen sich sowohl mit den Aspekten der militärischen Seefahrt durch die Marine als auch mit der Handelsschifffahrt und weiteren Aspekten der See. Das bekannteste Ausstellungsstück ist der Uniformrock, in welchem Admiral Lord Nelson seine tödliche Verwundung erlitt. Einen großen Teil der Sammlung im Londoner Seefahrtmuseum nehmen Gemälde ein, deren Thema die Seefahrt in einem weiten Sinn ist. Ebenso wird die Entwicklung nautischer Geräte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart vorgestellt. Das Londoner Seefahrtmuseum verfügt über die unvorstellbare Anzahl von annähernd zwei Millionen Exponaten und kann somit die Geschichte der Seefahrt anschaulich darstellen. Zu den Exponaten des Museums gehören auch Seekarten und die größte sich mit der Seefahrt befassende Bibliothek.

Das Londoner Marine-Museum ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt in das National Maritime Museum ist frei. Das Marinemuseum bildet gemeinsam mit dem Queen’s House und dem Observatorium einen Museumskomplex.

Natural History Museum

Natural History Museum, Foto: Leonor Oom / Unsplash
Natural History Museum, Foto: Leonor Oom / Unsplash

Das Naturhistorische Museum Londons befindet sich im Stadtteil South Kensington und ist nach einem kurzen Fußweg von der gleichnamigen U-Bahnstation zu erreichen. Mit dem Bus ist die Anreise bis direkt vor dem Museum möglich. Das Naturhistorische Museum ist mit dem Geologischen Museum zu einem Museumskomplex zusammengewachsen.

Das heutige Naturhistorische Museum in London wurde im Jahr 1881 eröffnet. Der größte Teil seiner Sammlungen ist wesentlich älter und wurde vor der Einrichtung des neuen Museums im Britsh Mueum (Britisches Museum) gezeigt.

Zu den bekanntesten Exponaten des Londoner Naturhistorischen Museums gehören das Skelett eines Blauwals sowie das Modell eines Dodo und ein den Tyrannosaurus Rex nachstellender Roboter.

Der Dodo war ein flugunfähiger Vogel und starb Ende des siebzehnten Jahrhunderts aus, seine Bekanntheit beruht auf einer Erwähnung in Alice im Wunderland. Das Lebensgebiet des Dodo beschränkte sich auf Réunion und Mauritius.

Die vier wichtigsten Abteilungen des Londoner Museums für Naturgeschichte tragen die Namen Life Galleries, Earth Galleries, Darwin Centre und Wildlife Garden. Beim Wildlife Garden handelt es sich um einen großen Museumsgarten, in welchem zahlreiche britische Pflanzen und Tiere zu sehen sind, zudem bietet er einen Ruheraum für Museumsbesucher. Das Darwin Centre des Museums zeigt alle bekannten Arten und ihre Systematik. In den Earth Galleries ist der Einfluss des Menschen auf die Natur das zentrale Thema der Ausstellungen. Weitere Teile der Earth Galleries im Natural History Museum zeigen die Auswirkungen eines Erdbebens und eines Vulkanausbruchs sowie den Himalaja. In den Life Galleries sieht der Museumsbesucher Fossilien und Mineralien sowie eine wissenschaftliche Darstellung über die Pflanzenwelt. Eine Simulation vermittelt die Wahrnehmungsweise eines Embryos im Mutterleib.

Das Natural History Museum ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.50 Uhr geöffnet, lediglich an den Weihnachtsfeiertagen bleibt das Naturhistorische Museum geschlossen. Der Eintritt zum Natural History Museum ist grundsätzlich frei, lediglich für einige Sonderausstellungen erhebt das Museum ein Eintrittsentgelt. Innerhalb des Museums stehen den Besuchern mehrere Cafés und ein Restaurant zur Verfügung.

Royal Albert Hall

Royal Albert Hall, Foto: Johen Redman / Unsplash
Royal Albert Hall, Foto: Johen Redman / Unsplash

Die Royal Albert Hall, mit vollständigem Namen heißt sie “Royal Albert Hall of Arts and Sciences“ (Prinz-Albert-Halle der Künste und Wissenschaften, das Adjektiv royal drückt im Englischen einen Bezug zur Königsfamilie aus) wird als Veranstaltungshalle verwendet und befindet sich im Londoner Stadtteil Kensington unweit des Hyde Parks. Die Veranstaltungshalle ist mit fünf Buslinien direkt zu erreichen, von den U-Bahnstationen High Street Kensington, South Kensington, Gloucester Road und Knightsbridge ist die Halle nach einem kurzen Fußweg erreichbar.

Die Royal Albert Hall wurde 1871 eröffnet und ist Bestandteil des Denkmals für Prinz Albert, dem Ehemann von Prinzessin Victoria. Prinz Albert starb 1861 im Alter von nur zweiundvierzig Jahren, während seine Frau ihn um vierzig Jahre überlebte. Neben seiner Beschäftigung mit sozialen Aufgaben, wer Prinz Albert maßgeblich an der Vorbereitung der 1862 eröffneten Londoner Weltausstellung beteiligt. Den zweiten Teil des Denkmals für den aus Deutschland stammenden Prinzen bildet das Albert Memorial.

Die Royal Albert Hall ähnelt einem römischen Amphitheater und fasst siebentausend Sitzplätze sowie mehr als zweitausend Stehplätze. Zu den dort stattfindenden Veranstaltungen gehören Boxkämpfe ebenso wie Symphoniekonzerte und Popkonzerte. Die Universität Imperial College London führt ihre jährliche Abschlussfeier in der Prinz Albert gewidmeten Halle durch. Von besonderer Bedeutung ist das Festival der Royal British Legion, zumal an den Veranstaltungen der Veteranen-Organisation regelmäßig die königliche Familie teilnimmt.

Zu den Highlights der in der Halle durchgeführten Veranstaltungen gehört der European Song Contest von 1968. Bemerkenswert in der Royal Albert Hall ist die Konzertorgel. Die Orgel wurde mit zunächst 111 Registern im Jahr 1871 durch Henry Willis gebaut und verfügt nach einer Renovierung in den Jahren 2000 bis 2004 über 147 Register, welche über vier Manuale bespielt werden.

Die Innenräume der Royal Albert Hall können üblicherweise nur im Rahmen einer Veranstaltung besucht werden, außerhalb von Veranstaltungstagen sind lediglich einige Cafés und das Restaurant teilweise zugänglich. Die Eintrittspreise der Royal Albert Hall richten sich nach der Art der dort stattfindenden Veranstaltung.

Das Sherlock-Holmes-Museum

Sherlock-Homes-Museum; Foto: Sergii Figurnyi / Adobe Stock
Sherlock-Homes-Museum; Foto: Sergii Figurnyi / Adobe Stock

Das Londoner Sherlock-Homes-Museum befindet sich im Stadtteil Marylebone in der Baker Street in einem Haus, welches analog zu den Angaben in den Geschichten um den Detektiv die Hausnummer 221b trägt. Zu der Zeit, in welcher die Geschichten spielen, waren tatsächlich keine über einhundert hinausgehenden Hausnummern in der Baker Street vergeben. Die Anfahrt zum Sherlock-Holmes-Museum erfolgt am besten über die U-Bahnstation Baker Street.

Sherlock Holmes hat nicht wirklich gelebt, sondern wurde vom Schriftsteller Arthur Conan Doyle (1859 bis 1930) erfunden. Die Kriminalgeschichten um den Detektiv und seinen Freund Doktor Watson erschienen zunächst im Magazin The Strand. Für Sherlock Holmes kennzeichnend war seine streng analytische Arbeitsweise bei der Aufklärung seiner Fälle.

Im Mai 1891 ließ der Autor den Detektiv zunächst während eines Kuraufenthaltes in den Reichenbachfall in der Schweiz stürzen und dort sterben; später erklärte er jedoch, dass Sherlock Holmes entgegen der ursprünglichen Annahme nicht abgestürzt sei. Das Sherlock-Holmes-Museum in London wurde im März 1990 eröffnet, gemäß der Erzählungen lebten der Detektiv und Doktor Watson von 1881 bis 1904 in diesem Gebäude. Viele Romane um den Detektiv wurden verfilmt.

Es ist sinnvoll, mit der U-Bahn zum Sherlock-Holm-Museum zu fahren, da bereits die Ausstattung der Station auf den Detektiv hinweist. Wer die Station am Ausgang in die Marylebone Road verlässt, stößt auf eine lebensgroße Statue von Sherlock Holmes. Die im Erdgeschoss des Gebäudes untergebrachte Pension nimmt die Tradition des Kriminalromanes auf, indem sie ihre Gäste durch einen Bobby begrüßen lässt. Des Weiteren ist der Museumsshop des Sherlock-Holmes-Museums im Erdgeschoss untergebracht. Das erste Stockwerk wird durch das Arbeitszimmer eingenommen, welches der Detektiv und Doktor Watson fünfundzwanzig Jahre lang gemeinsam benutzt haben. Der zweite Stock zeigt die Schlafzimmer von Doktor Watson und Mrs. Hudson, während im dritten Stock Szenen aus den bekanntesten Romanen und Kurzgeschichten über Sherlock Holmes nachgestellt werden.

Das Sherlock-Holmes-Museum in London wird privat betrieben und verlangt für den Besuch ein Eintrittsentgelt. Das dem fiktiven Detektiv gewidmete Museum ist mit Ausnahme der Weihnachtstage täglich von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die zahlreichen Erinnerungen an Sherlock Holmes im Bereich der U-Bahnstation Baker Street sind während der Betriebszeiten der Londoner Tube jederzeit zugänglich.

St. Paul’s Cathedral

St. Paul's Cathedral, Foto: Aaron Gilmore / Unsplash
St. Paul’s Cathedral, Foto: Aaron Gilmore / Unsplash

St. Paul’s Cathedral ist die anglikanische Bischofskirche Londons und zählt gemeinsam mit Westminster Abbey als Eigenkirche des britischen Königshauses und Westminster Cathedral als römisch-katholische Bischofskirche zu den wichtigsten christlichen Gotteshäusern der Stadt. Die Anfahrt zur Kathedrale erfolgt am besten mit der U-Bahn bis zur Station St. Paul’s, des Weiteren halten mehrere Buslinien direkt vor der Paulus-Kathedrale.

Die heutige St. Paul’s Cathedral ist ein Anfang des achtzehnten Jahrhunderts vollendeter Neubau, da die Vorgängerkirche 1666 beim Londoner Stadtbrand vernichtet wurde. Am Ort der heutigen Kathedrale wurde bereits 604 eine erste Pauluskirche errichtet. Viele gesellschaftliche Ereignisse wie die Trauung von Charles und Diana fanden in der Paulus-Kathedrale statt.

St. Paul’s Cathedral ist der Begräbnisplatz vieler bedeutender Bürger wie des Admirals Lord Nelson. Für Winston Churchill und für Florence Nightingale wurden Denkmäler in der Kathedrale aufgestellt. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten innerhalb der Kathedrale gehört ein Modell, wie sie nach dem Londoner Stadtbrand noch größer und prächtiger als tatsächlich realisiert hätte aufgebaut werden sollen. Christopher Wren als Architekt des Wiederaufbaus musste jedoch zehn Jahre lang Pläne mit immer neuen Abstrichen vorlegen, bis eine Form des Neubaus als finanzierbar akzeptiert wurde. Eine Besonderheit innerhalb der Londoner Paulus-Kathedrale ist die Whispering Gallery.

Aufgrund der Bauweise überträgt die Flüstergalerie selbst im Flüsterton geäußerte Mitteilungen auf die gegenüberliegende Seite. Wunderschön sind die Deckenmalereien und die Glasfenster in der Londoner St. Paul’s Cathedral, des Weiteren ist der Hauptaltar der Kathedrale sehenswert.

Die Paulus-Kathedrale in London ist üblicherweise montags bis samstags von 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr für Besucher geöffnet, an Sonntagen sowie katholischen Feiertagen ist der Zugang zur Kathedrale nur Gottesdienstbesuchern möglich. Weitere Einschränkungen der Öffnungszeiten für Besichtigungen bei Sondergottesdiensten und Amtshandlungen in der Londoner Paulus-Kathedrale sind möglich. Für die Besichtigung von St. Paul’s Cathedral ist ein Eintrittsentgelt zu bezahlen, welches sich bei einer Online-Buchung der Eintrittskarten ermäßigt. Die Teilnahme an einer Führung durch die Londoner Paulus-Kathedrale ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Der Zugang zur Londoner Paulus-Kathedrale ist für Gottesdienstbesucher selbstverständlich kostenlos. In der Krypta der Kathedrale sind ein Restaurant und ein Café untergebracht. Ein Besuch der Gottesdienste in der St. Paul’s Cathedral empfiehlt sich nicht nur wegen des freien Eintritts, sondern auch zum Hören der Gesangsdarbietungen des berühmten Chores und der beeindruckenden Orgel.

Streets of London

Unterwegs in den Straßen von London, Foto: Sabrina Mazzeo / Unsplash
Unterwegs in den Straßen von London, Foto: Sabrina Mazzeo / Unsplash

Streets of London ist ein Lied, welches die Straßen der englischen und britischen Hauptstadt besang und dabei auf gesellschaftliche Probleme und Armut in den scheinbar reichen Londoner Straßenzügen einging. Aus der Sicht von Touristen sind einige Londoner Straßen aufgrund ihrer besonderen Prägung interessant.

Die Downing Street in London ist der Wohnplatz des Schatzkanzlers und des Premierministers. Aus Schutz vor terroristischen Anschlägen kann die Downing Street jedoch nicht mehr uneingeschränkt begangen werden, lediglich ein Blick durch stabile Stahltore ist möglich.

Die Straße Piccadelly verbindet den Piccadelly Circus im Stadtzentrum mit dem Hyde Park und ist aufgrund ihrer luxuriösen Lebensmittelgeschäfte und des Hotels Ritz bekannt. Die Straße Strand beginnt am Trafalgar Square und verlief vor dem Bau des Damms an der Themse unmittelbar am Flussufer entlang. Sie verbindet mit der City of London und der City of Westminster die beiden zentralen Londoner Stadtteile, an ihr liegt der Bahnhof Charing Cross.

Die Fortsetzung der Straße Strand mit Namen Fleet Street ist das historische Zentrum der Londoner Presse. Auf ihr befindet sich die heute durch eine Säule symbolisierte Temple Bar als Kennzeichen der ehemaligen Grenze zwischen London und Westminster.

Die Avenue of Stars wurde erst 2005 begründet und ähnelt dem Walk of Fame in Hollywood; allerdings erhalten in London Künstler nur einen Stern auf der Straße, wenn sie in England, in Irland oder in einem Mitgliedsland des Commonwealth geboren wurden. Eine bei Künstlern beliebte Wohnstraße in London ist die Church Row im Stadtteil Hampstead. Architektonisch interessant in der Church Row ist der dort vorherrschende Georgianische Baustil. Dieser vom aus Hannover stammenden König Georg eingeführte Baustil war durch eine symmetrische Bauausführung und eine reichhaltige Verzierung mit Ornamenten gekennzeichnet. Die Blütezeit dieses Baustiles in England war zwischen 1720 und 1840.

Leser von Kriminalromanen schätzen in London einen Besuch der Baker Street im Stadtteil Marylebone als Schauplatz vieler Abenteuer von Sherlock Holmes sowie als Standort des der Romanfigur gewidmeten Museums. Die benachbarte Oxford Street gehört zu den bekanntesten Londoner Einkaufsstraßen.

Jeder Urlauber kann in London faszinierende Straßen entdecken. In fast jeder Straße existiert ein interessanter Pub, in vielen Einkaufsstraßen können Besucher Straßenmusikanten lauschen. Die Entdeckung wenig bekannter Straßen ist in London ebenso reizvoll wie der Besuch der großen Sehenswürdigkeiten.

Themse

Entlang der Themse kann man wunderbar entspannen. Foto: Kevin Grieve / Unsplash
Entlang der Themse kann man wunderbar entspannen. Foto: Kevin Grieve / Unsplash

Thames River oder Thames ist der englische Name des Flusses Themse. Vor der Gründung von Greater London im Jahr 1965 war die Themse Stadtgrenze zwischen dem damaligen London auf ihrem nördlichen und den damals noch nicht zur Stadt gehörenden Grafschaften auf dem südlichen Flussufer sowie zwischen verschiedenen damals eigenständigen Gemeinden auf beiden Ufern. In London durchfließt die Themse unter anderem die Stadtteile Syon House, Hampton, Kingston, Richmond, City of London, City of Westminster, Southwark, Chelsea, Bettersea. Woolwhich, Greenwich, Isle of Dogs, Beckton und Thamesmead.

Die Themse entspringt bei Kemble und mündet im Seebad Southend in die Nordsee, ihre Länge beläuft sich auf dreihundertsechsundvierzig Kilometer. Die Themse ist bei London schiffbar, Fähren vom europäischen Festland legen aber in Dover oder einem anderen Seebad an, von wo aus die Weiterfahrt mit dem Zug erfolgt. Das Flusswasser enthält in London leichte Anteile von Meerwasser. Von Kemble bis Woolwhich verläuft ein als Wanderweg eingerichteter Treidelpfad entlang der Themse.

Während des Urlaubes in London bieten sich die Ufer der Themse als schöne Wanderwege an. Sehr reizvoll ist auch der Weg über die zahlreichen Brücken im Londoner Stadtgebiet, von deren Mitte sich zumeist ein schöner Blick auf beide Seiten der Stadt ergibt. Die Southwark auf dem Südufer, mit der historischen Innenstadt auf dem Nordufer verbindenden Brücken Tower Bridge, London Bridge und Millennium Bridge zählen zu den interessantesten Londoner Sehenswürdigkeiten.

Eine Schifffahrt über die Themse ist reizvoll. Eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff ist komfortabel und mit Informationen über die Stadt verbunden. Preiswerter ist natürlich die Fahrt mit den im Linienverkehr auf der Themse verkehrenden Schiffen. Die Möglichkeit zu einer Gratis-Schifffahrt besteht in Woolwhich, wo eine Fähre die nördlichen und südlichen Gebiete des gleichnamigen Stadtteiles verbindet. Diese Fähre verkehrt montags bis samstags von 06.10 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr, sie ruht an den Weihnachtstagen und Neujahr regelmäßig sowie in vielen Jahren an wenigen Tagen aufgrund erforderlicher Arbeiten an den Schiffen und den Anlegestellen.

Wer Tunnel mag, empfindet auch die Themse-Unterquerungen in Woolwhich und Greenwhich als Sehenswürdigkeiten. Beide Tunnel verfügen zwar über Aufzüge, diese werden jedoch durch Personal bedient und sind am späten Abend sowie während der Nacht nicht in Betrieb, sodass die Tunnelbenutzung mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen nicht jederzeit möglich ist.

Tower Bridge

Die berühmte Tower Bridge, Foto: f11photo / Adobe Stock
Die berühmte Tower Bridge, Foto: f11photo / Adobe Stock

Die Tower Bridge ist eine über die Themse führende Klappbrücke. Sie verbindet in Sichtweite zum Tower die Stadtbezirke Tower Hamlets am Rande der Innenstadt auf dem Nordufer und Southwark auf dem Südufer. Am südlichen Ende der Tower Bridge befindet sich mit der City Hall das moderne Rathaus von Gesamt-London (Greater London). Die Tower Bridge wurde 1894 eingeweiht und dient sowohl dem Straßenverkehr als auch Fußgängern. Die Fußgängerbrücke befindet sich oberhalb der Fahrbahn und führt an beiden Seiten der Brücke durch jeweils einen Turm, von 1910 bis 1982 war sie geschlossen.

Diese Bauweise ermöglicht Fußgängern die Brückenpassage auch während der Öffnung der Hauptbrücke für Schiffe. Da die regelmäßig auf der Themse verkehrenden Ausflugsschiffe ebenso wie die Londoner Linienschiffe und die meisten Privatjachten die Tower Bridge ohne deren Öffnung passieren können, erfolgt die Benutzung des Klappmechanismus nur noch bei der seltenen Passage großer Kreuzfahrtschiffe. Als besondere Ehre ist das Klappen der Tower Bridge auch beim Passieren kleinerer Wasserfahrzeuge möglich, dieses erfolgte beim Trauerzug für Winston Churchill.

Die Höhe von dreiundvierzig Metern ermöglicht beim Passieren der Tower Bridge einen weiten Blick auf die City of London ebenso wie auf Southwark. Im Nordturm der Brücke ist ein Brückenmuseum untergebracht, in welchem Passanten eine Ausstellung über den Bau der Brücke und über die Geschichte der Tower Bridge besuchen können. Im Gegensatz zu den meisten städtischen und staatlichen Londoner Museen ist der Zugang in das Brückenmuseum der Tower Bridge jedoch nur gegen Zahlung eines geringen Eintrittsentgelts möglich. Die Eintrittskarte in das Brückenmuseum der Tower Bridge berechtigt zugleich zum Besuch des ehemaligen Maschinenraumes auf dem Südufer.

Die Benutzung der Tower Bridge als Verkehrsweg ist selbstverständlich kostenfrei, auch für das Befahren der Brücke mit einem Pkw wird keine Maut erhoben. Ein zweimaliger Besuch der Tower Bridge während des Urlaubs in London lohnt sich, da die Atmosphäre bei Nacht deutlich anders als der Blick während des Tages ist.

Tower of London

Tower of London, Foto: andreyspb21 / Adobe Stock
Tower of London, Foto: andreyspb21 / Adobe Stock

Der Tower of London (Turm von London) ist eine an der Themse gelegene Festungsanlage. Die nächste U-Bahnstation ist Tower Hill, Bahnhöfe in der Nähe des Towers sind Fenchurch Street und Tower Gateway. Die Anreise mit dem Themse-Schiff bis zur Anlegestelle Tower Pier ist ebenfalls möglich.

Der Tower wurde 1078 im Auftrag von William dem Eroberer errichtet, um sich vor der Londoner Bevölkerung zu schützen und in den folgenden Jahrhunderten kontinuierlich erweitert. Einen letzten großen Ausbau erfuhr der Tower of London im Jahr 1840, als viele alte Gebäude entfernt und neue aus Naturstein errichtet wurden.

Traditionell diente der Tower den englischen Königen als Wohnraum, später wurde diese Nutzung nur noch symbolisiert, indem sie dort die Nacht vor ihrer Krönung verbrachten und anschließend vom Tower zur Krönungskirche nach Westminster ritten. Letztmalig ausgeübt wurde diese Tradition von Heinrich VIII. Mit diesem König verbunden sind auch drei Gräber auf dem Gelände des Towers, welche als Ruhestätten für zwei seiner Frauen und eine Nichte dienen. Ebenfalls auf dem Tower-Gelände begraben wurde Thomas Morus. Zwischen 1101 und 1941 wurde der Tower auch als Gefängnis benutzt. Während zunächst normale Strafgefangene dort untergebracht waren, veränderte sich die Nutzung des Towers als Kerker zu einer Haftanstalt für zum Abdanken gezwungene Könige, andere hochgestellte Personen und am Ende Kriegsgefangene.

Bei einer Besichtigung des Towers of London erfolgt die Führung durch die auch als Beefeaters bezeichneten Yeoman Warders. Bei ihnen handelt es sich um Soldaten, deren Uniform weiterhin an die traditionelle Aufgabe der Bewachung des Königs erinnert. Die tatsächliche Aufgabe der modernen Tower-Wächter besteht jedoch in der Führung der Besucher. Neben den militärischen Anlagen des Towers und den Ausstellungen zur englischen Geschichte ist der Blick auf die britischen Kronjuwelen ein Höhepunkt jeder Tower-Führung. Die interessanteste Zeremonie beginnt täglich um 21.53 Uhr und ist die Schlüsselzeremonie, an deren Ende das Abschließen des Towers um Punkt 22.00 Uhr steht.

Der Tower of London ist außer an den Weihnachtstagen und Neujahr sonntags und montags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und dienstags bis samstags von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Für den Besuch im Tower müssen kostenpflichtige Eintrittskarten gelöst werden. Die Teilnahme an der Schlüsselzeremonie ist zwar kostenfrei, die erforderlichen Zugangskarten müssen jedoch rechtzeitig beantragt werden. Erfahrungsgemäß ist das Kontingent oftmals drei Monate vor dem gewünschten Termin bereits vergriffen. Teile der Anlage werden als Wohnraum genutzt und sind nicht zugänglich. Neben der Besichtigung des Towers ist der Blick von der Tower Bridge und dem südlichen Ufer auf die Festung reizvoll.

Trafalgar Square

Trafalgar Square, Foto: Ruoyu Li / Unsplash
Trafalgar Square, Foto: Ruoyu Li / Unsplash

Der Trafalgar Square ist ein Platz in London, unweit der U-Bahnstation Charing Cross. Er befindet sich in der City of Westminster und nahe der City of London und bildet die Mitte der historischen Stadt London. Die Funktion als Mitte der gesamten Stadt verlor der Platz infolge der Bildung von Greater London im Jahr 1965, als zahlreiche umliegende Gemeinden eingemeindet wurden.

Die wichtigsten den Trafalgar Square berührenden Straßen sind The Mall, Strand, Pall Mall und Whitehall. Der Platz war bereits während des Mittelalters ein beliebter Treffpunkt in London, sein heutiges Aussehen erhielt er durch mehrere Umgestaltungen. Der Beginn des Umbaus des Trafalgar Square zu einem modernen innerstädtischen Platz erfolgte im Jahr 1820 durch den Architekten John Nash, die letzte erwähnenswerte Verbesserung wertete 2003 den Eingang zur Nationalgalerie auf. Kennzeichnend für den Trafalgar Square sind zahlreiche Brunnen, welche als Treffpunkt beliebt sind.

Das wichtigste Denkmal des Platzes erinnert an Lord Nelson; der englische Admiral fand 1805 in der Schlacht von Trafalgar (Andalusien) den Tod. Die Nelsonsäule trägt eine figürliche Darstellung des Seehelden.

Weitere Standbilder auf dem Trafalgar Square zeigen die Generäle Henry Havelock und Charles James Napier sowie König Georg IV. Ein vierter Sockel auf dem Trafalgar Square wird mit wechselnden Kunstwerken bestückt.

Der Trafalgar Square ist eine wichtige Sehenswürdigkeit in London und wird jährlich von mehr als fünfzehn Millionen Touristen besucht. Am Platz befinden sich mit der Nationalgalerie (National Gallery) und der Kirche St. Martin in the Fields zwei bedeutende Bauwerke. Die Kirche ist zwar die Pfarrkirche der königlichen Familie und die Kirche der britischen Seestreitkräfte, am bekanntesten ist sie jedoch aufgrund der zahlreichen dort stattfindenden Konzerte. Am ersten Dienstag im Dezember wird auf dem Trafalgar Square ein norwegischer Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieser ist ein Geschenk Norwegens für die britische Unterstützung während des Zweiten Weltkrieges. Traditionell singen Mitglieder von Wohltätigkeitsorganisationen Weihnachtslieder auf dem Platz und sammeln Spenden.

Der Trafalgar Square ist als öffentlicher Platz üblicherweise jederzeit frei zugänglich, gelegentliche Zugangsbeschränkungen werden eingerichtet, wenn Teile des Platzes als Festivalgelände genutzt werden. Der Eintritt zur Nationalgalerie ist mit Ausnahme einiger Sonderausstellungen frei, für die Konzerte in der Martinskirche werden unterschiedlich hohe Eintrittsentgelte erhoben.

Victoria-and-Albert-Museum

Victoria and Albert Museum in London, Foto:  Richie Chan / Unsplash
Victoria and Albert Museum in London, Foto: Richie Chan / Unsplash

Das Victoria-and-Albert-Museum befindet sich im Londoner Stadtteil Kensington und ist nach einem kurzen Fußweg von den U-Bahnstationen South Kensington und Knightsbridge aus zu erreichen. Die Station South Kensington ist zudem über einen Tunnel direkt mit dem Museum verbunden.

Die Gründung des Victoria-and-Albert-Museums datiert aus dem Jahr 1852, sein ursprünglicher Name lautete South Kensington Museum. Ursprünglich zeigte das Museum Gipsabdrücke, Gravuren sowie einige während der Weltausstellung 1851 ausgestellte Exponate. Heute verfügt das Museum über mehr als einhundertvierzig Räume und zeigt mehr als vier Millionen Ausstellungsstücke. Das heutige Science Museum (Wissenschaftsmuseum), welches sich ebenfalls in South Kensington befindet, war ursprünglich ein Teil des Victoria-and-Albert-Museums. Zum Museum gehören auch das nahe der U-Bahnstation Bethnal Green gelegene Museum of Childhood (Kindheits-Museum) und das ebenfalls ausgelagerte Theater-Museum.

Das Museum will sich von anderen Kunstgewerbemuseen unterscheiden, indem die Ausstellungsstücke verstärkt in einem kommerziellen Umfeld gezeigt werden. So zeigt das Museum Produkte der wichtigsten britischen und ausländische Marken. Neben dem Industriedesign nehmen aber auch Gemälde einen Teil der Ausstellungsräume im Victoria-and-Albert-Museum ein. Am bekanntesten sind die Abgusshöfe, welche Nachbildungen von Skulpturen und Grabmälern zeigen. Besonders eindrucksvoll ist neben der Nachbildung der bekannten David-Statue von Michelangelo eine Abbildung der römischen Trajanssäule in ihrer Originalgröße. Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Sammlungen von Schmuckgegenständen und von Musikinstrumenten. Das Museum in South Kensington zeigt auch einige kuriose Ausstellungsstücke wie das ursprünglich in Ware genutzte große Bett, in welchem bis zu fünfzehn Personen bequem die Nacht verbringen konnten. Ebenfalls im Victoria-and-Albert-Museum untergebracht ist die britische nationale Skulpturensammlung.

Das Victoria-and-Albert-Museum ist samstags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 17.45 Uhr und freitags von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Dauerausstellung des Victoria-and -Albert-Museums ist frei; für Sonderausstellungen und Sonderveranstaltungen wird jedoch ein Eintrittsentgelt erhoben. Die Cafés des Museums bieten neben Kuchen und Getränken auch warme Hauptgerichte an. Aufgrund der großen Fülle der Ausstellungsstücke lässt sich das Museum bei einem einzigen Besuch nicht vollständig erfassen. Sinnvoll ist die Konzentration auf einen thematischen Komplex oder ein mehrfacher Museumsbesuch.

Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds in London

Michael Jackson als Wachsfigur bei Madame Tussauds, Foto: Mathew Browne / Unsplash
Michael Jackson als Wachsfigur bei Madame Tussauds, Foto: Mathew Browne / Unsplash

Das Londoner Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds befindet sich in der Marylebone Road im gleichnamigen Stadtteil der City of Westminster und ist am besten mit der U-Bahn über die Station Baker Street zu erreichen. Die Begründung des Wachsfigurenkabinettes in London erfolgte durch Marie Tussaud (1761 bis 1850).

Sie wurde in Straßburg geboren und reiste im Jahr 1803 nach London, von wo sie aufgrund der Kontinentalsperre nicht ausreisen konnte. Sie blieb auch nach dem Ende der Sperre in London und eröffnete dort 1835 ihr eigenes Museum mit der Darstellung von Wachsfiguren.

Das ursprünglich in der Baker Street beheimatete Wachsfiguren-Museum wurde 1884 von den Söhnen seiner Gründerin in die benachbarte Marylebone Road verlegt. Ein Brand im Jahr 1925 führte ebenso wie ein Bombenangriff im Jahr 1940 zu Teilverlusten innerhalb der Ausstellung. Die erste Zweigniederlassung des Wachsfigurenkabinettes außerhalb Londons wurde 1971 in Amsterdam eröffnet, Berlin verfügt seit Mitte 2008 über ein entsprechendes Museum.

Die Auswahl der in einem Wachsfigurenkabinett gezeigten Figuren richtet sich nach der jeweiligen Nation, sodass in London der Bereich Royalty erwartungsgemäß große Bedeutung hat. Die Queen ist ebenfalls dargestellt, bei den Besuchern von Madame Tussauds am beliebtesten sind jedoch Lady Diana und Prinz Charles. Bei den Sportstars ist David Beckham bei den Besuchern ebenso beliebt wie die britische Siebenkämpferin Jessica Ennis. Zu den im Londoner Wachsfigurenkabinett abgebildeten Popstars gehören Justin Biber, Lady Gaga und Britney Spears. Selbstverständlich werden auch wichtige Staatsmänner wie Barack Obama und Nelson Mandela ebenso wie Hollywood-Stars und Bollywood-Stars durch ihre Wachsfiguren repräsentiert. Neben realen Personen zeigt das Wachsfigurenkabinett in London auch einige literarische Figuren wie Sherlock Holmes, dessen in den Kurzgeschichten und Romanen genannte Wirkungsstätte in der Baker Street und somit in derselben Straße liegt, in welcher Marie Tussaud das erste Wachsfigurenkabinett eröffnet hatte. Beliebt bei den Besuchern der Ausstellung ist auch die Wachsfigur der Museumsgründerin Marie Tussaud. Der Besucher kann sich im Londoner Wachsfigurenkabinett zusammen mit den dargestellten Stars fotografieren lassen.

Die Öffnungszeiten des Wachsfigurenkabinetts in London variieren während des Jahres geringfügig, an den meisten Tagen belaufen sie sich auf 09.30 Uhr bis 17.30 Uhr oder auf 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Geschlossen ist die Ausstellung der Madame Tussauds lediglich Weihnachten. Es empfiehlt sich der Kauf eines Online-Tickets für den Besuch des Wachsfigurenkabinetts in London, da dieses preiswerter ist und lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden hilft.

Westminster Abbey

Westminster Abbey, Foto:  Marwan Muallemi / Unsplash
Westminster Abbey, Foto: Marwan Muallemi / Unsplash

Westminster Abbey ist eine anglikanische Kirche in der City of Westminster. Während die St. Paul’s Cathedral die Londoner Bischofskirche ist, gilt Westminster Abbey als royale Eigenkirche und gehört zu keiner Diözese. Die Anfahrt zur Westminster Abbey erfolgt am besten über die U-Bahnstation Westminster, Themse-Schiffe legen am Westminster Millennium Pier an.

Der Bau der Westminster Abbey begann in den Jahren 1045 bis 1065, die wichtigsten späteren Erweiterungen fanden im fünfzehnten Jahrhundert statt, während die Haupttürme erst im achtzehnten Jahrhundert gebaut wurden. Auch im zwanzigsten Jahrhundert erfolgten Erweiterungen an der Kirche. Britische Monarchen werden seit 1066 in der Kirche Westminster Abbey gekrönt, die Kirche ist zudem häufiger Ort royaler Hochzeiten.

Westminster Abbey wurde für vielfach als Begräbnisplatz genutzt, so befinden sich in der Kirche die Gräber von mehr als einhundert Mitgliedern des britischen Königshauses, von Forschern und von Dichtern. Zudem erinnert ein Denkmal für den unbekannten Soldaten an die Gefallenen der Weltkriege. Dass sich in der Kirche sowohl das Grab von Maria I. als auch das Grabmal von Maria Stuart als ihrer Widersacherin befinden, wird oft als versöhnliche Geste interpretiert. Das Portal an der Westseite der Westminster Abbey wird als Haupteingang verwendet und zeigt neben Darstellungen der christlichen Tugenden die Bilder von zehn Märtyrern des zwanzigsten Jahrhunderts wie Dietrich Bonhoeffer, Oscar Romero und Martin Luther King. Neben den zahlreichen Grabmälern ist die von Heinrich VII. errichtete prächtige Seitenkapelle in der Kirche sehenswert. Das Museum in der Unterkirche der Westminster Abbey zeigt Grabbeigaben der Könige sowie mittelalterliche Gebrauchsgegenstände und das älteste erhaltene englische Altarbild. Ebenfalls sind Nachbildungen der britischen Kronjuwelen im Museum der Westminster Abbey ausgestellt.

Die Kirche Westminster Abbey wird für Besichtigungen montags bis samstags um 09.30 Uhr geöffnet, die Schließung erfolgt mittwochs um 19.00 Uhr, samstags um 14.30 Uhr und an anderen Öffnungstagen um 16.30 Uhr. An kirchlichen Feiertagen sowie aufgrund von Sonderveranstaltungen wird der touristische Zugang zur Westminster Abbey eingeschränkt. Für die Besichtigung von Westminster Abbey wird ein Eintrittsentgelt erhoben, der Besuch der Gottesdienste in der Kirche ist selbstverständlich davon ausgenommen.

Westminster Cathedral

Westminster Cathedral, Foto: TTstudio / Adobe Stock
Westminster Cathedral, Foto: TTstudio / Adobe Stock

Westminster Cathedral ist die katholische Hauptkirche für England und Wales sowie die Bischofskirche des Erzbistums Westminster. Sie befindet sich im zentralen Stadtteil City of Westminster. Die Anfahrt zur Kathedrale von Westminster erfolgt mit der U-Bahn und dem Zug am besten über die Victoria Station.

Nach der Trennung der Anglikanischen Kirche von Rom gab es für einen langen Zeitraum keine katholische Kirche in England. Nachdem Ende des achtzehnten Jahrhunderts sich wieder Katholiken in England angesiedelt hatten, begann Wiseman als Erzbischof mit der Spendensammlung für den Bau einer neuen Kathedrale. Der Baubeginn war 1895, die Eröffnung und Einweihung von Westminster Cathedral fand im Jahr 1905 statt. Nicholas Wiseman stammte aus dem spanischen Sevilla, sein Grab befindet sich heute in Westminster Cathedral.

Die Fassade der Kathedrale von Westminster (London) wurde aus einer Kombination von rotem Sandstein und weißem Portlandstein errichtet. Für die Bauweise englischer Kirchen ungewöhnlich ist, dass der Glockenturm frei neben der Kirche steht und nicht mit dieser fest verbunden ist. Auch der Innenraum der Kathedrale wurde anders als die meisten anderen englischen Kirchen gestaltet, er besteht aus einer großen und breiten Mittelschiffhalle sowie ungewöhnlich kleinen Seitenschiffen, an welche sich Nebenkapellen anschließen. Die katholische Kathedrale in London ist reichhaltig mit Wandmalereien und Deckenmosaiken ausgestattet, allerdings sind weiterhin nicht alle geplanten Ausschmückungen vollendet. Der Aufbau oberhalb des Hauptaltares wird Zimborium genannt und ist seiner Form nach altrömischen Basiliken nachempfunden. Die wichtigsten Seitenkapellen innerhalb der Kathedrale von Westminster sind die Sakramentskapelle und die Marienkapelle. Die Marienkapelle ist mit sehr viel Marmor verziert und zeigt Statuen der Propheten Daniel, Jesaja, Jeremia und Ezechiel. Die traditionell in den Seitenschiffen der Kathedrale untergebrachten Kreuzwegstationen zeichnen sich durch eine besonders aussagekräftige Darstellung der einzelnen Geschehnisse aus.

Die katholische Westminster Cathedral erhebt kein verbindliches Eintrittsentgelt für eine Besichtigung. Die Kathedrale von Westminster ist montags bis freitags von 09.30 Uhr bis 17.15 Uhr und am Wochenende bis 18.15 Uhr geöffnet. Während der Messen oder anderer Veranstaltungen ist der Rundgang durch die Kirche selbstverständlich nicht möglich. Die Kathedrale bietet Besuchern einen preiswerten Mittagstisch an. Musikalische Veranstaltungen werden in Westminster Cathedral sowohl durch die Gemeinde selbst als auch durch Dritte durchgeführt, die Eintrittspreise unterscheiden sich je nach Veranstalter.

Windsor Castle Park

Windsor Castle Park, Foto: Simon Hurry / Unsplash
Windsor Castle Park, Foto: Simon Hurry / Unsplash

Windsor ist eine an London angrenzende Kleinstadt. Die Anfahrt zum Park von Schloss Windsor erfolgt mit der Bahn aus London-Waterloo oder mit Umsteigen in Slough vom Londoner Bahnhof Paddington bis zum Bahnhof der Kleinstadt. Der offizielle Name des Parks lautet Windsor Great Park (großer Park von Windsor). Innerhalb des Parks befindet sich das Schloss Windsor, welches von der britischen Königin als Sommerresidenz und häufig während der Wochenenden als Wohnung verwendet wird.

Der Park von Schloss Windsor besteht aus ausgedehnten Wäldern und zahlreichen Anpflanzungen sowie einem großen See und kleineren Wasserläufen. Wunderschön sind die Azaleen innerhalb des Parks. Neben dem Freigelände gehören zum Park um Schloss Windsor auch Gewächshäuser, in welchen auch außereuropäische Pflanzen gezeigt werden. Der als Long Walk bezeichnete Weg ist eine auf das Schloss zulaufende Ulmen-Allee. Sie ähnelt dem 1708 angelegten Queen Anne’s Ride, welcher besonders während der Sommermonate als einer der schönsten Spazierwege im Park von Schloss Windsor gilt. Der Windsor Park weist auch einen großen Tierreichtum auf, neben Vögeln lassen sich Hirsche, Rehe und viele weitere Tiere beobachten.

Der Park von Windsor Castle besteht aus einem öffentlichen und einem nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Teil. Der Zugang zum öffentlichen Teil ist frei. Die Besichtigung von Schloss Windsor ist teilweise möglich; die Staatsgemächer sind zugänglich, sofern die Königin sich nicht auf Schloss Windsor aufhält. Die Öffnungszeiten des Parks belaufen sich auf 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr von März bis Oktober und 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr während der anderen Monate. Neben der Besichtigung des Schlossparks bietet sich ein Bummel durch die Stadt Windsor an. Windsor hat trotz der Nähe zu London den Charakter einer typisch englischen Kleinstadt bewahrt. Eine Fußgängerbrücke über die Themse führt von Windsor nach Eton, von wo aus einem sehr schönen Blick auf Schloss Windsor und den Schlosspark besteht.

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