Burgen & Schlösser in Deutschland

Blick auf Burg Eltz, Foto: op23 / Unsplash
Blick auf Burg Eltz, Foto: op23 / Unsplash
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Mit bis zu 20.000 Schlössern in Deutschland haben Touristen die Qual der Wahl. Sie reichen vom Aushängeschild aller Schlösser – Neuschwanstein – hin zu wenig bekannten Ruinen mittelalterlicher Festungen und sind so zahlreich, dass diese Liste nur einen kleinen Teil von ihnen beleuchten kann.

Zwangsläufig wurden viele schöne und faszinierende Schlösser ausgelassen: schöne Schlösser in der Stadt wie das Dresdner Königsschloss, kleinere Herrenhäuser wie das am Wasser gelegene Mespelbrunn, das Torgauer Frührenaissance-Schloss Hartenfels, in dem Martin Luther predigte, oder Burghausen, das angeblich die weltweit größte Burg ist.

Wir haben stattdessen Schlösser ausgewählt, die den Inbegriff des Schlosses darstellen, Schlösser, die die Gebrüder Grimm inspiriert haben, Schlösser, deren Türmchen, Türme und Zugbrücken Ihnen das Gefühl geben, Jahrhunderte zurückzureisen – oder in ein Märchen. Diese Orte wurden aufgrund ihrer visuellen Wirkung, ihrer historischen Bedeutung, ihrer Vielseitigkeit und ihres touristischen Erlebnisses als die besten ausgewählt.

Neuschwanstein

Das bekannteste Schloss Deutschlands: Schloss Neuschwanstein, Foto: Yang Yang / Unsplash
Das bekannteste Schloss Deutschlands: Schloss Neuschwanstein, Foto: Yang Yang / Unsplash

Neuschwanstein wurde vom „verrückten“ König Ludwig von Bayern als fantastischer Rückzugsort von der Welt erdacht und vereint in seiner architektonischen und dekorativen Palette Mythos, romantische Literatur, große Oper und teutonisches Rittertum. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Neoromanik, Neugotik und Märchen, ein überschwängliches Gebräu aus Türmen, Zinnen und Schrägdächern auf einem von Wald umgebenen Felsvorsprung.

Wie eine gemalte Kulisse für dieses Bühnenbild erhebt sich hinter dem Schloss eine zerklüftete Linie von Alpenausläufern, die eine atemberaubende Aussicht bieten, die von den Fenstern des Schlosses eingerahmt wird. Von den 200 geplanten Räumen des Schlosses wurden bis zu Ludwigs Tod im Jahr 1886 nur 15 fertiggestellt, aber das Wort „Räume“ vermittelt kaum die Größe und Erhabenheit der fertigen Säle. Der Thronsaal, der Sängersaal, Ludwigs Schlafzimmer und andere grandiose Räume sind mit Wandmalereien, Mosaiken, Arkaden und geschnitztem Eichenholz verziert.

Diese Touristenattraktion ist so beliebt, dass man einen Besuch mehrere Tage im Voraus reservieren muss. Auf einer 10,5-stündigen Tagestour von München zu den Königsschlössern Neuschwanstein und Linderhof kannst Du die Besichtigung von Neuschwanstein mit der Besichtigung von König Ludwigs ebenso fantasievollem Jagdschloss kombinieren.

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern, Foto: Marvin Langer / Unsplash
Burg Hohenzollern, Foto: Marvin Langer / Unsplash

Die Burg Hohenzollern ist der Stammsitz der deutschen Kaiserfamilie, des Hauses Hohenzollern. Ihre Monarchie endete mit der Abdankung Kaiser Wilhelms II. am Ende des Ersten Weltkriegs. Viele der königlichen Artefakte der Dynastie sind hier ausgestellt, darunter die preußische Königskrone und Gegenstände aus dem Besitz Friedrichs des Großen.

Die ursprüngliche Burg wurde in den frühen 1200er-Jahren erbaut, aber im Jahr 1423 zerstört. Ein größerer und stärker befestigter Ersatzbau wurde 1454 errichtet, war aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits verfallen.

1850 ließ König Friedrich Wilhelm IV. den heutigen neugotischen Festungskomplex errichten, der als Meisterwerk der Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts gilt. Der prächtige Palast befindet sich innerhalb einer ummauerten Festung, die durch ein beeindruckendes Tor betreten wird.

Das Schloss befindet sich noch immer im Besitz der Hohenzollern und ist ganzjährig für Touristen geöffnet. Führungen durch die Schau- und Prunkräume geben Einblicke in die Familiengeschichte und zeigen königliche Schätze, Gold- und Silberarbeiten, Gemälde und königliche Gewänder. An zwei Wochenenden Anfang Dezember findet hier einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland statt.

Schweriner Schloss

Schweriner Schloss, Foto: Arno / Adobe Stock
Schweriner Schloss, Foto: Arno / Adobe Stock

Im Gegensatz zu vielen anderen Schlössern, die zur Verteidigung auf steilen Hügeln oder Felsvorsprüngen thronen, ist das Schweriner Schloss fast vollständig von Wasser umgeben. Nur eine Brücke verbindet es mit Schwerin, der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern in Norddeutschland.

Mit seinen Zwiebeltürmen, dem Teedosenturm und den spitzen Türmen ist es ein Beispiel für den romantischen Historismus und gehört neben Neuschwanstein zu den wichtigsten Beispielen dieses Stils in Deutschland. Tatsächlich wird es manchmal auch als „Neuschwanstein des Nordens“ bezeichnet.

Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 973 zurück. Seitdem stand auf den Inseln eine Burg, die zum Sitz der Herzöge von Mecklenburg wurde. In der Spätgotik bauten die Herzöge die Burg zu einem Schloss um, das ihren zunehmenden Reichtum und ihre Macht besser repräsentierte, und ersetzten einige der Verteidigungsanlagen durch schmuckvollere Anbauten.

Mitte des 18. Jahrhunderts ordnete Großherzog Friedrich Franz II. einen vollständigen Umbau an, bei dem nur Teile des Gebäudes aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten blieben. So entstand das heutige, etwas fantasievolle Schloss, das nach der Wiedervereinigung Deutschlands umfassend restauriert wurde. Die opulente Innenausstattung erstrahlt wieder in neuem Glanz; der Höhepunkt ist der prächtige Thronsaal.

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Heidelberger Schloss

Heidelberger Schloss, Foto: Lisa Fecker / Unsplash
Heidelberger Schloss, Foto: Lisa Fecker / Unsplash

Das wuchtige Heidelberger Schloss aus rotem Sandstein ist eines der besten erhaltenen Beispiele deutscher Renaissance-Architektur. Es steht in beherrschender Lage am Hang direkt über der Heidelberger Altstadt, fast 200 Meter tiefer, und bildet eine Kulisse, die von fast jedem Punkt der Stadt oder entlang des Neckars sichtbar ist.

Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das Jahr 1300 zurück. Ein Jahrhundert später machte Kurfürst Ruprecht III. das Schloss zur königlichen Residenz, bis es 1689 und 1693 von den Franzosen niedergebrannt wurde. Ein drittes Feuer, ausgelöst durch einen Blitzschlag im Jahr 1764, machte sie unbewohnbar, aber zur malerischsten – und größten – Burgruine in Deutschland.

Im Rahmen regelmäßiger Führungen kann man das Innere der Burg besichtigen: den Burghof, ein Apothekenmuseum und den Keller, in dem ein sieben Meter hohes Riesenfass steht. Im Innenhof finden Konzerte, Aufführungen und Feste statt, und dreimal im Sommer gibt es ein großes Feuerwerk.

Du erreichst das Heidelberger Schloss mit der Bergbahn, einer Standseilbahn, die vom Kornmarkt aus fährt, oder über einen 15-minütigen Fußweg von der Altstadt aus. Eine Hin- und Rückfahrt mit der Bergbahn ist im Ticket für die Schlossbesichtigung enthalten.

Wartburg

Wartburg, Foto: Wim van 't Einde / Unsplash
Wartburg, Foto: Wim van ‚t Einde / Unsplash

Die Wartburg, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist nicht nur ein herausragendes Denkmal der Feudalzeit in Mitteleuropa, sondern auch der Ort, an dem Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Die Bedeutung dieses Werks geht weit über seine religiöse Bedeutung hinaus: Die Übersetzung markierte den Beginn einer einheitlichen und zugänglichen deutschen Schriftsprache.

Die Wartburg wurde ursprünglich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut und bewahrt noch einige Originalteile aus der Feudalzeit. Aber vieles ist eine gut erforschte Rekonstruktion aus dem 19. Das Ergebnis ist, dass man die Burg so sieht, wie sie auf dem Höhepunkt ihrer Macht und Bedeutung im Mittelalter ausgesehen haben muss. Diese Bedeutung wird durch die Lage auf einer 400 Meter hohen Anhöhe noch unterstrichen.

Über eine mittelalterliche Zugbrücke gelangt man in einen Innenhof, der von Fachwerkgebäuden und zinnenbewehrten Brüstungen umgeben ist. Wunderschön restaurierte Säle und Räume lassen das Leben im Mittelalter und in der Renaissance wieder aufleben. Das historische Mobiliar und andere Ausstellungsstücke stammen aus den Sammlungen des Schlosses, die mehr als 9.000 historische Gegenstände umfassen. Zu den Kunstsammlungen gehören Werke des Malers Lucas Cranach des Älteren.

Nürnberger Burg

Nürnberger Kaiserburg, Foto: Wolfgang Cibura / Adobe Stock
Nürnberger Kaiserburg, Foto: Wolfgang Cibura / Adobe Stock

Die Nürnberger Altstadt wird von der Burg dominiert, die zu den bedeutendsten erhaltenen mittelalterlichen Festungen Europas zählt. Mehr als 500 Jahre lang war die Nürnberger Burg Sitz deutscher Könige und Kaiser. Trotz schwerer Schäden im Zweiten Weltkrieg und des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit sieht sie immer noch so aus, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte präsentiert hat. Erstmals im Jahr 1050 als königlicher Besitz erwähnt, war sie während der gesamten Zeit des Heiligen Römischen Reiches und der späteren Monarchien ein wichtiger Schauplatz königlicher Aktivitäten und Reichstage.

In der Burg gibt es viel zu sehen; die ältesten Teile sind der Fünfeckige Turm und die Kaiserburg, die beide aus dem 11. Die Kapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert, ebenso wie der Sinwellturm, und der berühmte Tiefe Brunnen stammt mindestens aus dieser Zeit.

Ein Höhepunkt einer Burgbesichtigung ist die dramatische Demonstration der Tiefe des Brunnens, der mehr als 50 Meter in den Felsen reicht. Im Museum der Kaiserburg werden die Geschichte der Burg und mittelalterliche Waffen und Rüstungen ausgestellt.

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Schloss Wernigerode

Schloss Wernigerode, Foto: Frank Krautschick / Adobe Stock
Schloss Wernigerode, Foto: Frank Krautschick / Adobe Stock

Im Mittelalter als sicherer Rastplatz für Kaiser und ihr Gefolge bei Jagdausflügen ins Harzgebirge erbaut und anschließend im spätgotischen Stil erweitert, wurde Schloss Wernigerode im 16. Jahrhundert zu einer Renaissance-Festung umgebaut.

Im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt, wurde es im Barockstil als Residenz für einen Grafen aus der Umgebung wieder aufgebaut. Seine Nachkommen bauten es im 19. Jahrhundert im romantischen Stil um, der als norddeutscher Historismus bekannt ist und den man heute sehen kann.

Bei Deinem Rundgang wirst Du Überreste meist dieser Stilrichtungen sehen – einen Treppenturm aus der Renaissance, gotische Rundbogenfenster im Innenhof. In den fast 50 Räumen, von denen viele mit Intarsienböden, getäfelten Wänden und Marmorkaminen aufwendig dekoriert sind, werden wechselnde Ausstellungen über das Leben im Schloss in seinen verschiedenen Epochen gezeigt. Das Schloss ist von einem Park und terrassenförmig angelegten Gärten umgeben und kann zu Fuß, mit einem Touristenzug oder in einer Pferdekutsche erreicht werden.

Schloss Marksburg

Schloss Marksburg, Foto: Sergey Novikov / Adobe Stock
Schloss Marksburg, Foto: Sergey Novikov / Adobe Stock

Als eines der wichtigsten Wahrzeichen des UNESCO-Welterbes „Oberes Mittelrheintal“ ist die Marksburg die einzige der 40 Höhenburgen in diesem Flussabschnitt, die nie zerstört wurde oder verfallen ist.

Die 1231 erstmals erwähnte romanische Burg wurde hoch über dem Fluss errichtet und hat einen dreieckigen Grundriss, den sie bis heute beibehalten hat. Ihre Erbauer gehörten zu den mächtigsten Familien der damaligen Zeit, ebenso wie die nächsten Besitzer, die die gotischen Teile der Burg errichteten, die der Burg ihr heutiges Aussehen verleihen. Als die Marksburg 1479 an die Landgrafen von Hessen überging, baute man sie zu einer Festung um und fügte Wälle und Batterien hinzu.

Nachdem man die Burg durch ein Zugbrückentor betreten hat, kommt man zu einem zweiten mittelalterlichen Tor, dann zu einem dritten, bevor man zur Reitertreppe gelangt – einer gewundenen Reihe von Stufen, die in einer flachen Reihe in den Fels gehauen wurden und die man zu Pferd erklimmen konnte.

Von hier aus kann man die Batterien, die mittelalterlichen Keller, einen Kräutergarten, die Küche, den großen Saal, ein Schlafzimmer und eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert mit bemalten Wänden und Decken erkunden. Vom Turm aus hat man einen weiten Blick über den Rhein.

Burg Eltz

Burg Eltz, Foto: Ruben Hanssen / Adobe Stock
Burg Eltz, Foto: Ruben Hanssen / Adobe Stock

Wie die Burg Hohenzollern im Südwesten Deutschlands wird auch die Burg Eltz den Wunsch ihrer Kinder nach einer echten Märchenburg mehr als erfüllen. Sie sieht mit ihren Türmen und dem Zugang über eine schmale Brücke nicht nur so aus, sondern liegt auch perfekt auf einem 70 Meter hohen Felsvorsprung, umgeben von dichtem Wald. Hoch aufragende Steinmauern und Türme, spitze Türmchen, spitz zulaufende Dächer und rotes Fachwerk machen Burg Eltz zu einem unvergesslichen Anblick vor dem bewaldeten Berghang.

Die Burg, die sich seit ihrer Entstehung im 12. Jahrhundert im Besitz der Familie Kempenich befindet, wurde sorgfältig gepflegt und restauriert und verfügt über eine beeindruckende Innenausstattung und einen Großteil der Originalmöbel. Sie ist eines der besten Beispiele für eine mittelalterliche Burg in Deutschland.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg erweitert und erreichte Mitte des 16. Jahrhunderts ihre heutige Größe mit acht hohen Wohngebäuden mit insgesamt 100 Zimmern, die sich um den zentralen Innenhof gruppieren. Bei der sorgfältigen Restaurierung im 19. Jahrhundert wurden weder die Gebäude noch ihre Ausstattung verändert.

Der Rittersaal mit seinen Rüstungen und einer originalen Küche aus dem 15. Jahrhundert sowie die Rüstkammer und die Schatzkammer sind Höhepunkte eines Rundgangs. Sie beherbergen eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen historischer Kunstwerke, darunter Gold und Silber, Schmuck, Glas, Porzellan, Elfenbein, Waffen und Kuriositäten – mehr als 500 Objekte.

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Schloss Weesenstein

Schloss Weesenstein. Foto: ptiptja / Adobe Stock
Schloss Weesenstein. Foto: ptiptja / Adobe Stock

Von der Stadt aus betrachtet, erkennt der Besucher nicht die enorme Größe von Schloss Weesenstein. Es handelt sich um drei Schlösser in einem, jedes zu einer anderen Zeit und in einer Reihenfolge erbaut, die die Anordnung auf den Kopf stellt. Da die früheste Burg, eine militärische Befestigung, die erstmals 1318 erwähnt wurde, an der höchsten Verteidigungsposition errichtet wurde, stiegen die späteren Anbauten nacheinander den Hügel hinab, bis schließlich im 18. und 19. Jahrhundert. Das Ergebnis erscheint verwirrend: Die Stallungen befinden sich im fünften Stock, die Gewölbekeller darunter liegen über den großen Wohnräumen und der Kapelle. Auf dem Weg nach oben, vom 19. Jahrhundert bis zum Mittelalter, veranschaulichen Exponate in jedem Teil das Leben in der jeweiligen Epoche. Die unteren – und späteren – Räume sind vollständig so eingerichtet, wie sie vom sächsischen König um 1800 genutzt wurden, mit Originalmöbeln, Dekor und historischen Wandteppichen.

Unterhalb des Schlosses erstreckt sich ein Park mit schönen formalen Gärten, mit einem Rosengarten, Springbrunnen, einem Teehaus und dem Fluss Müglitz, der durch das Schloss fließt.

Hohenschwangau

Hohenschwangau, Foto: JFL Photography / Adobe Stock
Hohenschwangau, Foto: JFL Photography / Adobe Stock

Die ursprüngliche Burg aus dem 12. Jahrhundert war bereits eine Ruine, als sie Mitte des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde, und wurde 1743 von österreichischen Truppen teilweise zerstört. Fast 100 Jahre später kaufte der bayerische Kronprinz, der spätere König Maximilian II. und Vater von König Ludwig II. das Schloss und begann mit dem Wiederaufbau nach den ursprünglichen Plänen.

Im Inneren der neugotischen Fassade mit ihren zinnenbewehrten Türmen wurden die Säle und Kammern mit fast 100 Wandmalereien und Gemälden über lokale historische Ereignisse und deutsche Heldensagen wie Parsival, Lohengren und andere romantische Sagen ausgestattet. Königin Marie legte einen von einer Burgmauer umgebenen Alpengarten an, der ebenfalls mit Symbolen der romantischen Geschichten gefüllt war, darunter ein Brunnen in Form eines wasserspeienden Schwans.

Hohenschwangau wurde zur königlichen Sommerresidenz, und der junge Ludwig wuchs in einer Umgebung auf, die von romantischen Legenden über Ritterlichkeit und Rittertum durchdrungen war. Er lebte hier nach dem Tod seines Vaters, als er König wurde, und bis zur Fertigstellung seines eigenen fantastischen Schlosses Neuschwanstein auf einem gegenüberliegenden Felsen.

Bei einem Rundgang durch das Schloss fühlt man sich in die Romantik zurückversetzt: Die prächtigen Säle und Gemächer sind mit originalen Biedermeiermöbeln aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet und von Szenen aus Legenden umgeben. Es ist leicht zu erkennen, woher Ludwigs Faszination für die romantischen Märchen stammt, die seine Vision für sein eigenes Schloss Neuschwanstein prägten.

Burg Schönfels

Burg Schönfels, Foto: Stefan / Adobe Stock
Burg Schönfels, Foto: Stefan / Adobe Stock

Auf einer bewaldeten Bergkuppe über einem kleinen Fachwerkdorf in der Nähe von Zwickau gelegen, entstand Burg Schönfels um 1200 zur Stabilisierung neuer Siedlungen im Grenzland unter Kaiser Friedrich I.

Mit ihrem Wassergraben, den Wällen und dem geschlossenen Komplex ursprünglicher Gebäude ist Schönfels eine der besterhaltenen Wehrburgen in ganz Deutschland.

Die Burg wurde zuletzt im 15. und 16. Jahrhundert unter der Herrschaft der Herren von Weißenbach „modernisiert“ und zeigt auch heute noch dieses Erscheinungsbild, das ein gutes Bild von der Lebensweise ihrer Bewohner vermittelt. Jüngste archäologische Arbeiten haben weitere Einblicke in die Geschichte des Schlosses ergeben, und eine kleine Ausstellung zeigt einige der bei der Forschung verwendeten Techniken.

In der Schlosskapelle sind eine schön verzierte Barockkanzel, ein gotischer Altar und eine Orgel mit Holzpfeifen erhalten. Der Turm kann bestiegen werden, um einen Blick auf das Dorf und die Landschaft zu genießen.

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Reichsburg Cochem

Reichsburg Cochem, Foto: SCStock / Adobe Stock
Reichsburg Cochem, Foto: SCStock / Adobe Stock

Im 12. Jahrhundert erhob die Reichsburg Zoll von den Schiffen, die auf der Mosel zwischen der ehemaligen römischen Stadt Trier und dem Rhein Fracht transportierten. Obwohl die Burg 330 Meter hoch über dem Fluss lag, wurden die Schiffe durch eine abnehmbare Kette über den Fluss aufgehalten.

Die Burg wurde mehrmals erweitert, da die Mauteinnahmen die Taschen der Bischöfe und Kurfürsten von Trier füllten, die die Burg vom 14. bis zum 16. Jahrhundert beherrschten. 1689 fielen die Franzosen unter König Ludwig XIV. in die Region ein, sprengten die Burg und ließen sie und Cochem in Trümmern liegen. Und so blieb sie, bis ein Berliner Geschäftsmann sie kaufte und 1868 mit dem Bau begann.

Während er die Überreste der gotischen Burg, einschließlich des zentralen Turms, einbezog, war die von ihm gebaute Burg neugotisch. Wie das zur gleichen Zeit im Bau befindliche Neuschwanstein ist es ein schönes Beispiel dafür, wie der Enthusiasmus der Romantiker des 19. Jahrhunderts aus den verfallenen Ruinen einer mittelalterlichen Burg eine neugotische Fantasie erschaffen hat.

Auf der Reichsburg werden verschiedene Führungen angeboten, von denen einige ein Fest mit Spielleuten beinhalten. Anfang August findet ein mittelalterliches Fest mit einem Markt für Kunsthandwerk und Lebensmittel statt, auf dem Troubadoure und Musiker auf historischen Instrumenten spielen.

Marburger Schloss

Marburger Schloss, Foto: belichtbar / Adobe Stock
Marburger Schloss, Foto: belichtbar / Adobe Stock

Das imposante Schloss, das über der reizvollen Stadt Marburg thront, hat seinen Ursprung bereits im Jahr 1000 n. Chr. und ist eine der frühesten Höhenburgen Deutschlands. Das heutige Schloss, das die Stadt krönt, stammt aus dem 13. Jahrhundert und war bis 1604 die Hauptresidenz der Landgrafen von Hessen.

Viele Besucher kommen im Rahmen der Deutschen Märchenstraße nach Marburg; die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm studierten hier an der Universität, und das Schloss inspirierte einige ihrer Geschichten. Heute beherbergt das gut erhaltene Schloss das beeindruckende Museum für Kunst und Kulturgeschichte, dessen Exponate fünf Etagen füllen.

Im Untergeschoss des Westflügels kann man alte Befestigungsanlagen aus dem 9. und 10. Die musealen Teile der Burg sind ganzjährig geöffnet, und von April bis Oktober werden an den Wochenenden Führungen durch die Burg und ihre Flügel angeboten.

Schloss Tremsbüttel

Schloss Tremsbüttel, Foto: www.olliventure.de / Adobe Stock
Schloss Tremsbüttel, Foto: www.olliventure.de / Adobe Stock

Tagen und tafeln wie ein Schlossherr: Malerisch eingebettet in die holsteinische Landschaft liegt Schloss Tremsbüttel zwischen den Metropolen Hamburg, Kiel und Lübeck. Das Märchenschloss aus dem 19. Jahrhundert mit seinem Tagungshotel aus dem 3. Jahrtausend ist die erste Adresse in Norddeutschland für Tagungen, Seminare und Konferenzen. Mit seinem stilvollen Ambiente, seiner exquisiten Küche und seinen traumhaften Parks bietet Schloss Tremsbüttel ein einzigartiges Surrounding für Eure Events.

Wo im 18. Jahrhundert Dichter und Denker einkehrten, wo nach dem 2. Weltkrieg Sophia Loren, die Beatles oder die Rolling Stones schliefen, da hat man Raum für Tagungen und Hochzeiten inklusive standesamtlicher Trauung.

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Schlosshotel & Gutshaus Ludorf

Schlosshotel & Gutshaus Ludorf, Foto: gutshaus-ludorf.de
Schlosshotel & Gutshaus Ludorf, Foto: gutshaus-ludorf.de

Landadelige Atmosphäre an der Müritz: Das 1698 im Stile der dänischen Klinkerrenaissance erbaute Herrenhaus* zählt zu den bedeutendsten Bauten des 17. Jahrhunderts in Mecklenburg. Nicht zuletzt auch durch die einzigartigen, restaurierten Deckenmalereien im Obergeschoss. Neben dem Gutshaus befindet sich die in Norddeutschland einzige romanische Oktogonkirche, in der auch Trauungen möglich sind.

Die zurückhaltende Eleganz dieses Backsteinbaus wird überstrahlt durch das historische Interieur des Hauses. Wer hier zu Gast ist, wird aus unserer heutigen hektischen Zeit zurückversetzt in vergangene Jahrhunderte, als der Mensch im Einklang mit der Natur noch das Maß aller Dinge war. Die 23 stilvoll eingerichteten Zimmer bieten alles, was man sich heute im Hinblick auf Komfort wünscht.

Ludorf ist Ausgangspunkt für geführte Wanderungen im Müritz-Nationalpark oder für Fahrradtouren rund um die Müritz. Es gibt gemeinsame Programme mit dem Golf & Country Club Fleesensee.

Der Müritz-Hafen Ludorf liegt nur 600 m hinter dem Gutspark (40 Liegeplätze und Dampferanlegestelle), von hier aus sind alle Wassersportarten möglich.

Für Veranstaltungen stehen der Barocksaal und die Bibliothek zur Verfügung. Die traditionelle Küche Mecklenburgs wird im Restaurant „Morizaner“ zu neuem Leben erweckt. Das Team um Küchenchef Thomas Köpke wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

Landhaus Schloss Kölzow

Landhaus Schloss Kölzow, Foto: schloss-koelzow.de
Landhaus Schloss Kölzow, Foto: schloss-koelzow.de

Die Zimmer und Suiten des Hauses sind individuell, stilvoll und vielfach mit Antiquitäten eingerichtet. Keine Hotelmöbel! Alle Räume unterscheiden sich in Dekoration und Farbgebung. Nach erholsamem Schlaf in der absoluten Ruhe von Haus und Park genießt Du ein gepflegt ländliches Frühstücksbuffet im lichtdurchfluteten „Blauen Saal“.

Die Führung des Hauses liegt in den Händen der Familie, die – mit Unterbrechung – mehr als 800 Jahre hier ihre Heimat hatte und wieder fand.

Herrenhaus Samow

Herrenhaus Samow, Foto: herrenhaussamow.de
Herrenhaus Samow, Foto: herrenhaussamow.de

Kinderfreundlich, Ruhe, Park, Hunde willkommen. Der Gast kann wandern, paddeln, radeln, angeln und in der näheren Umgebung golfen und Tennis spielen. Der in 2 km Entfernung gelegene gepflegte Badesee ist bequem mit dem Fahrrad zu erreichen.

Das Herrenhaus Samow stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat ca. 1810 seine heutige rein klassizistische Form bekommen. Es liegt in einem großzügigen Landschaftspark mit alten Bäumen. Hier wird Ruhesuchenden ganzjährig Erholung geboten und den Kindern ein schönes Ferienparadies. Zur Verfügung der Gäste stehen ein Gartenzimmer mit Ferienbibliothek, das Musikzimmer mit Flügel und ein Jagdzimmer mit Kamin.

Für den Naturliebhaber wohnen hier der Storch, der Kranich u. v. m. Ausgedehnte Naturparks laden zum Besuch von selten gewordenen Tieren ein. Der Feriengast hat die Möglichkeit im 830 Hektar-Revier von Samow Wild zu beobachten oder eventuell zur Jagd zu gehen. Hier kann der Gast die private Atmosphäre genießen und im Hofrestaurant schlemmen.

Für Familienfeiern, Hochzeiten und Seminare bietet das Herrenhaus einen außergewöhnlichen Rahmen.

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Schloss Reichenow

Schloss Reichenow, Foto: schlossreichenow.com
Schloss Reichenow, Foto: schlossreichenow.com

Schloss Reichenow ist ein farbromantisches Schloss wie aus einem Märchenbuch, mit hoch aufragendem achteckigem Turm und einem Zinnenkranz. Es liegt an einem verträumten See, der im Sommer zum Baden und im Winter zum Schlittschuhlaufen einlädt. Der 25 000 m² große historische Schlosspark ist eine Oase der Ruhe und Entspannung. Das Schlosshotel liegt auf dem Fontanewanderweg und ist somit Ausgangspunkt für Fahrradtouren von See zu See, sowie Wanderungen in die Märkische Schweiz und das Oderbruch.

Schloss Hubertushöhe

Schloss Hubertushöhe am Storkower See
Foto: holger.l.berlin / Adobe Stock
Schloss Hubertushöhe am Storkower See Foto: holger.l.berlin / Adobe Stock

Ein kleines Königreich, inmitten eines fünf Hektar großen Parks mit jahrhundertealtem Baumbestand, steht das im malerischen Drachenstil erbaute Schloss. Es empfängt den Besucher mit stilvoller Eleganz und einem Hauch privater Atmosphäre. Die 23 luxuriösen Zimmer und Suiten bieten herrschaftlichen Komfort. Eine hervorragende Küche und erlesene Weine zeichnen das Restaurant „Windspiel“ als eine kulinarische Adresse ersten Ranges aus. Der Charme des Hauses und die Impressionen der wunderschönen Natur schenken dem Besucher unvergessliche Momente.

Schloss & Gut Wendlinghausen

Schloss Wendlinghausen, Foto: TwilightArtPictures / Adobe Stock
Schloss Wendlinghausen, Foto: TwilightArtPictures / Adobe Stock

Wendlinghausen ist ein Ort mit europäischer Tradition an der Weserrenaissancestraße. Dort hält die europäische Gartenroute unter rosa Kastanien, lädt ein Bier mit Brotzeit oder ein Kaffee mit Kuchen auf den Bänken zum Verweilen ein. Auf dem gesamten Areal und im Landschaftspark verlocken ruhige Spaziergänge allein oder mit professioneller Führung. Wendlinghausen ist mittlerweile ein Treffpunkt bildender Kunst geworden. Im April wird eine chinesische Ausstellung als weiterer Kunstgenuss die Sinne berühren.

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft kündet schon im Mai den Geruch des goldgelben Rapses an. All unsere Sinne werden von dem paradiesischen Begatal angesprochen. Die Natur macht es uns hier leicht, inspiriert zu sein und das Leben voll zu genießen.

Hier wachsen Kostbarkeiten und werden veredelt, dekoriert und sogar neu gezüchtet. Ein wahres Dolce Vita empfindet man bei den Festen, die hier im kleinen oder großen Rahmen gefeiert werden. So süß wie der Honig, der hier in den verschiedensten Geschmacksrichtungen jährlich entsteht. So sind auch die Buffets der von Redens gestaltet und mit vielen Produkten aus dem eigenen Anbau hergestellt. Lasse Dich überraschen, was es hier alles gibt und womit man in Wendlinghausen verzaubert wird.

Internationalität ist schon in der Weserrenaissance genauso wichtig gewesen wie die Beständigkeit im Alltag. Dieses immer zu verbinden, macht dem Team von Wendlinghausen großen Spaß und bringt Leben auf das Land, wo die Kultur entsteht und ausgeübt wird. Die Muse hat hier in den vergangenen 20 Jahren schon so manchen geküsst. Hier auf dem Land, wo auch an Innovation und Technik nichts fehlen darf, kann man sich aber auch mal einen Moment Zeit lassen. Es ist ein Erlebnis, gesunde Delikatessen für den verwöhnten Gaumen bei Festen, Konzerten, Vernissagen oder Essen an diesem sehenswürdigen, historischen Ort zu genießen. Kutschfahrten durch die Natur, vorbei an romanischen Kirchen … mit Störchen und vielen prachtvollen Natursensationen.

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Jagdschloss Springe

Jagdschloss Springe, Foto: Blickfasng / Adobe Stock
Jagdschloss Springe, Foto: Blickfasng / Adobe Stock

Das Jagdschloss entstand in den Jahren 1836 bis 1842, zunächst eingeschossig mit niedrigem Dachausbau. Die dazugehörigen Forst- und Jagdhäuser kamen in mehreren Bauabschnitten bis 1912 hinzu. Gleich zu Beginn entstand im Kleinen Deister bei Springe der Saupark, ein 1.600 ha großer, von einer 16 km langen Mauer umgebener Wildpark, als zunächst königlich-hannoversches, später kaiserliches Hofjagdrevier.

Nach wechselvoller Verwendung im Wandel der Geschichte kam das Jagdschloss 1965 in die Obhut der Landesforstverwaltung zurück und in den Jahren von 1988 bis 1993 wurde das Untergeschoss durch aufwendige Renovierung im klassizistischen Stil wieder hergestellt.

Der Lavessaal, das ursprüngliche Speisezimmer, zeigt die prachtvollste klassizistische Innenausstattung im Schloss. Eine sorgfältige Restaurierung legte die Wand- und Deckenmalereien frei, die bis dahin unter mehreren Farbschichten verborgen waren.

Der Kaisersaal, als Anbau im Jahre 1880 unter preußischer Herrschaft neu erstellt, wurde nach wechselvoller Verwendung in den Jahren 1999 bis 2000 wieder im originalen, alten Glanz hergerichtet. Auch seine Möblierung und Ausstattung entspricht dem kaiserlichen Geschmack der Jahrhundertwende.

Die übrigen Räume im Erdgeschoss beherbergen das Museum für Natur, Jagd und Kultur mit einer naturkundlichen Dauerausstellung. Ergänzend bietet das Jagdschloss Sonderausstellungen und eine jährliche Vortragsreihe an. Außerdem veranstaltet der Kulturkreis Springe regelmäßig Konzerte im Jagdschloss.

In den beiden Obergeschossen beherbergt das Jagdschloss den Jägerlehrhof als Ausbildungsstätte der Landesjägerschaft Niedersachsen. Vielfältige Seminare zu unterschiedlichen Themen der Bereiche Jagd und Natur finden hier statt.

Schloss Eringerfeld

Schloss Eringerfeld, Foto: schlosseringerfeld.de
Schloss Eringerfeld, Foto: schlosseringerfeld.de

Eingebettet in die Landschaft zwischen Sauerland und Münsterland liegt Schloss Eringerfeld. Keimzelle und Mittelpunkt des Tagungszentrums bildet das 1678 erbaute Barockgebäude. Das Schloss gilt als ein besonderes Juwel unter den deutschen Schlössern. Erbaut wurde es als Wohnsitz westfälischer Adelsgeschlechter.

Heute ist es ein erfolgreiches Tagungs-, Konferenz- und Schulungszentrum. Neben 56 Hotelzimmern und zahlreichen modernen Tagungsräumen bietet das Haus außergewöhnliches Ambiente für Ihre Festlichkeiten und Veranstaltung aller Art.

Burg Wanzleben

An der „Straße der Romanik“ gelegen, vor den Toren Magdeburgs, erhebt sich seit über 1200 Jahren der stolze Bergfried der Burg Wanzleben 30 Meter über die Landschaft der Börde.

In späteren Jahrhunderten wurde der trutzige Bau ergänzt durch die „Meierei“, das historische „Kornhaus“ und „Brauhaus“ und zuletzt durch ein imposantes Herrenhaus und den herrschaftlichen Pferdestall. Heute sind in den uralten Wirtschafts- und Gesindegebäuden elegante und komfortabel ausgestattete Hotelzimmer und Suiten untergebracht, in denen sich herrschaftlich logieren und aufs Angenehmste entspannen lässt.

Gastronomischer Höhepunkt stellt das mehrfach ausgezeichnete Restaurant „Philipp August“ dar (14 Punkte Gault Millaut), in dem der Küchenchef mit fantasievollen, kreativen Köstlichkeiten aufwartet. Bei der Auswahl der korrespondierenden edlen Tropfen aus dem Weinkeller der Burg steht Stefan Schwarz, Sommelier aus Leidenschaft, den Gästen mit kompetentem Rat zur Seite.

Ein kleines Heer an guten Geistern vor und hinter den Burgkulissen freut sich auf einen Besuch und hat sich dem Motto verschrieben: „Du kommst als Gast, du gehst als Freund!“

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Wasserburg Egeln

Wasserburg Egeln, Foto: Karina Baumgart / Adobe Stock
Wasserburg Egeln, Foto: Karina Baumgart / Adobe Stock

Die mittelalterliche Wasserburg (1206) mit Bergfried, Torhaus, Palas und neueren Wirtschaftsbauten bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. In der Oberburg findest Du ein Museum, einen Theaterkeller, Freilichtbühne und Kreativzentrum. Im Foyer des Museums befindet sich das Eheschließungszimmer. Hochzeitsfeiern können auf dem Burghof oder im romanischen Tonnengewölbe der Burg ausgerichtet werden.

Vielfältigste Veranstaltungen, wie Brauchtumsfeuer, mittelalterliches Burgspektakel, Irish Folk Festival, Burgweihnacht und andere bringen Leben in die historischen Mauern. Aber auch Antik- und Trödel-, sowie Bauernmärkte, Country Open Air und eine Museumsnacht bereichern die Veranstaltungsangebote auf der Egelner Wasserburg.

Wasserschloss Haus-Voerde

Wasserschloss Haus-Voerde, Foto: brudertack69 / Adobe Stock
Wasserschloss Haus-Voerde, Foto: brudertack69 / Adobe Stock

Das Wasserschloss Haus-Voerde ist ein historisches Kleinod und als kultureller Veranstaltungsort Mittelpunkt der jungen Stadt Voerde. Hier finden Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und viele andere große und kleine Feste statt.

Bei einem guten Tropfen und köstlichen Speisen lassen sich angenehme Stunden erleben. Seit 1973 ist die Gastronomie von Haus-Voerde weit über die Stadtgrenzen von Voerde bekannt und beliebt. Der tägliche Einkauf marktfrischer Lebensmittel und ein erfahrener Küchenmeister garantieren eine Qualität, die von den Gästen sehr geschätzt wird.

Die Küche verliert sich nicht in gekünstelten Extravaganzen, sie ist vielmehr eine Küche, bei der Frische, Geschmack und Qualität an erster Stelle stehen. Der große, gepflegte Park und das idyllische Bild des Teiches rund um das Schloss machen diesen Ort zu einer kleinen Oase der Ruhe in unserer hektischen Zeit.

Jagdschloss Herdringen

Jagdschloss Herdringen, Foto: schloss-herdringen.de
Jagdschloss Herdringen, Foto: schloss-herdringen.de

Das Jagdschloss Herdringen steht für einen Lebensstil mit hohen Qualitäts-Standards, flexibler Dienstleistung und Kompetenz bei fairen Preisen.

Die historischen Räume sowie der glasüberdachte Lichthof bieten das richtige Ambiente. Auf Wunsch des Gastes kümmert sich das Team um die gesamte Gestaltung: Essen und Trinken, Unterhaltung, Rahmenprogramm und Übernachtung. Kirchliche und standesamtliche Trauungen sind möglich.

Selbstverständlich findest Du im Schloss die modernste Tagungstechnik. Übertragungen von Saal zu Saal ermöglichen Feiern und Tagungen von 10 bis 500 Personen in verschiedenen Sälen oder bis zu 150 Personen in einem Saal. Eine Tagung im Ledersaal, in der „Gerichtslaube“ oder im Lichthof bringt Abwechslung in jede Veranstaltung. Eingebettet in einen romantischen Landschaftspark feiert oder tagt man in einem Schloss im englischen Tudorstil.

Zur Geschichte: Das Rittergut Herdringen wurde 1376 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1618 kaufte es der Paderborner Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg und vererbte es an seinen Neffen. Seitdem gehört das Anwesen den Freiherren von Fürstenberg. Zwischen 1683 und 1723 entstand die dreiflügelige Vorburg. In den Jahren 1844 bis 1853 wurde das eigentliche Jagdschloss nach Plänen von Ernst Friedrich Zwirner errichtet. Zwirner vollendete als Baumeister auch den Kölner Dom. Die Kapelle des Schlosses erinnert daher an dieses bedeutende Bauwerk.

Einer der Höhepunkte seiner fast 700-jährigen Geschichte war sicherlich der Besuch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der 1853 im Schloss zu Gast war. Noch heute trägt einer der Säle den Namen „Königssaal“.

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Schloss Körtlinghausen

Schloss Körtlinghausen,
Koertlinghausen Schloss – Koertlinghausen palace 01

Eingebettet in einem wunderschönen Tal liegt Körtlinghausen. Eine Beschreibung des Jahres 1398 spricht von einem großen Haus, einer Vorburg und einem Wirtschaftshof. In den Jahren der Soester Fehde zerstörten 1447 die Soester Bürger das „steynen slott Kortlinchusen“ und vertrieben dort den kurkölnischen Gefolgsmann Johann von Hanxleden, dessen Familie Jahre später Besitzer von Körtlinghausen wurde.

Von 1714 bis 1746 wurde später an gleicher Stelle die heutige Schlossanlage mit Vorgebäuden von neuen Besitzern – den Oberjägermeistern Freiherren von Weichs – im Barockstil errichtet. Die Oberjägermeister von Weichs waren im kurkölnischen Sauerland im Dienste der Kurfürsten von Köln für Jagd und Forst zuständig. 1830 gelang das forst- und landwirtschaftliche Gut über eine Erbfolge an die Familie von Fürstenberg.

Burg Mildenstein

Burg Mildenstein, Foto: Heiko Zahn / Adobe Stock
Burg Mildenstein, Foto: Heiko Zahn / Adobe Stock

In ihrer fast 1.000-jährigen Geschichte diente Burg Mildenstein den Saliern, Staufern, und Wettinern zum Schutz ihrer Gebiete. Glanzvolle Zeiten haben ihre Spuren hinterlassen: Urtümlich und feierlich zugleich wirkt die romanische Burgkapelle, die heute mit ihrem spätgotischen Figurenschmuck ein besonderes Kleinod darstellt.

Daneben harren aber auch jede Menge geheimnisvoller Gelasse und Kemenaten Ihrer Entdeckung: Eindrucksvoll sind die Präsentationen, die neben der Funktion der Burg auch die wenig zimperlichen Methoden des einstigen Strafvollzuges vorstellen.

Museum und Burg Mildenstein sind täglich, außer montags, geöffnet. Burgführungen sind ganzjährig nach Voranmeldung möglich. Eintritt wird erhoben.

Schüler haben die Möglichkeit, durch eine Reise in die Vergangenheit spannende und interessante Stunden auf einer mittelalterlichen Burg zu erleben. Um ihnen ein Gefühl und Verständnis für das Mittelalter – weit weg vom Klassenzimmer – zu vermitteln, begeben sie sich auf eine Zeitreise.

Schloss Unsleben

Wasserschloss Unsleben, Foto; Circumnavigation / Adobe Stock
Wasserschloss Unsleben, Foto; Circumnavigation / Adobe Stock

Schloss Unsleben lädt ein zu originellen Events und stimmungsvollen Präsentationen. Das burgähnliche Schloss ist in Privatbesitz; es wird von Graf Waldburg Wolfegg und seiner Familie bewohnt. Der private und lebendige Charakter des Schlosslebens verleiht Unsleben seinen Charme.

Der geschlossene Hof vor der prächtigen Kulisse des Wasserschlosses bildet einen ausgefallenen Rahmen für Veranstaltungen aller Art. Umgeben von historischen Gebäuden und viel Dornröschen-Atmosphäre erlebt der Gast einen ungewöhnlichen Ort. Genutzt werden können Schloss-Scheune, Hof und Remise für fast jede Art von Veranstaltung. Zusätzlich laden die vier originellen Ferienwohnungen zu einem erholsamen Urlaub ein. Die Natur mit wunderbaren Rad- und Wanderwegen beginnt gleich außerhalb der Schlossmauern.

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Schlosshotel Steinburg

Schlosshotel Steinburg, Foto: GrebnerFotografie / Adobe Stock
Schlosshotel Steinburg, Foto: GrebnerFotografie / Adobe Stock

Würzburg liegt im Herzen Deutschlands und hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter, sein besonderes Flair. Es ist eine lebendige, lebensfrohe Stadt, in der die Tradition auf Schritt und Tritt spürbar wird.

Lerne eine der attraktivsten Städte Bayerns, die mainfränkische Hauptstadt, von ihrer schönsten Seite im Schlosshotel Steinburg* kennen. Die Ursprünge des Schlosses gehen zurück auf eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, das „Castrum in Lapide“, ein Gegenstück zur Festung Marienberg. Bald darauf wurde diese Burg jedoch zerstört und geriet in Vergessenheit.

Erst 1897/1898 erbaute Peter Schneider, begeistert vom atemberaubenden Blick auf die Barockstadt, dort, inmitten der Weinberge, ein romantisches Schloss im Tudorstil. Seit 1937 befindet sich das Hotel im Besitz der Familie Bezold und wird in dritter Generation von Lothar Bezold als privates Schlosshotel geführt.

Schlosshotel Steinburg liegt innenstadtnah und doch im Grünen, inmitten der berühmten Weinlage Würzburger Stein. Es bietet seinen Gästen 52 traumhafte Hotelzimmer, das bekannte Restaurant mit kreativer Genussküche in historischen Räumen, zwei sonnenüberflutete Panoramaterrassen im mediterranen Ambiente und einen schönen Vitalbereich (Hallenbad, Sauna)

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