Dschibuti

Lac Abbe, Dschibuti, Foto: Lesly Derksen / Unsplash
Lac Abbe, Dschibuti, Foto: Lesly Derksen / Unsplash
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Zu den heißesten Gebieten der Erde gehört das Tadjoura-Becken, dem im Inneren des Landes Sand- und Steinwüsten sowie Steppen, die 95 % der Landesfläche einnehmen, folgen. Erst ab 1.200 m Höhen in den nördlichen Ausläufern der Danakilberge findet man eine durchgängige Vegetation in Dschibuti. Heiße Quellen, aktive Vulkane findet man im ganzen Land. Auch Erdbeben gibt es häufig.

Klima in Dschibuti

In Dschibuti herrscht ein extrem heißes Klima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. In der Hauptstadt liegen die durchschnittlichen Temperaturen im Januar bei 26 Grad und im Juli bei 36 Grad.

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Bevölkerung in Dschibuti

60 % der Bevölkerung von Dschibuti bestehen aus Issa, ein Somalivolk, das vorwiegend im Süden des Landes lebt. Rund 35 % findet man im Norden ansässige Afar. In der Hauptstadt Dschibuti leben zwei Drittel der Bevölkerung, der Rest besteht aus nomadisierenden Hirten. 94 % der Bevölkerung sind Muslime, 6 % Christen. Die Säuglingssterblichkeit ist aufgrund des kaum entwickelten Gesundheitswesen kaum entwickelt. Bei 51 Jahren liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Dschibuti.

Geschichte und Politik in Dschibuti

Verschiedene französische Protektorate am Golf von Aden wurden 1896 zum Staat Dschibuti zusammengefasst. 1977 wurde der Staat zur unabhängigen Republik erklärt. In der Rivalität der beiden größten Volksgruppen untereinander liegt ein zukünftiges Konfliktpotenzial.

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Wirtschaft und Tourismus in Dschibuti

Das Bruttoinlandsprodukt von Dschibuti beträgt ca. 800 Millionen US-Dollar, wovon 4 % auf die Landwirtschaft, 14 % auf die Industrie und 82 % auf den Dienstleistungssektor entfallen. Landwirtschaft ist in Dschibuti aufgrund des Wassermangels und unfruchtbaren Böden kaum möglich. Der Handel, der über Hafen, den Flughafen, die Eisenbahnstrecke von Dschibuti nach Addis Abeba und Banken abgewickelt wird, ist für das Land von großer Bedeutung. Der Großteil der Bevölkerung von Dschibuti lebt allerdings in großer Armut.

Die Städte Dschibuti und Tadjoura sind die Zentren des Fremdenverkehrs. Beliebte Tauchreviere findet man an der Küste von Dschibuti. Der Ausgangspunkt für Fahrten in den Nationalpark Bara ist die Oasenstadt Dikhil.

Verkehr in Dschibuti

Das kleine Land Dschibuti wird durch eine Eisenbahnstrecke mit Äthiopien verbunden. In der Hauptstadt Dschibuti befindet sich der einzige internationale Flughafen des Landes. Weiterhin ist die Hauptstadt wichtiger Umschlagsplatz.

Flagge von Dschibuti
Flagge von Dschibuti

Alle Angaben ohne Gewähr

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