Fidschi

Taveuni Island, Fidschi, Foto: Manuela Tauferner / Unsplash

Aus mehr als 320 Inseln, wobei es sich teils um Atolle und teils um Inseln vulkanischen Ursprungs handelt, besteht das Staatsgebiet Fidschi. Bewohnt sind lediglich 110 der Eilande.

Klima in Fidschi

Auf Fidschi herrscht ein mildes, maritimes tropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 27 Grad im Januar und 23 Grad im Juli.

Anzeige

Bevölkerung in Fidschi

Die Bevölkerung von Fidschi besteht zur Hälfte aus Melanesiern und Indern, die wiederum zur Hälfte Christen und Hindus sind. Des Weiteren gibt es in Fidschi eine muslimische Minderheit.

Geschichte und Politik in Fidschi

Von Abel Tasman wurden die Fidschi-Inseln, die Zeugnisse einer frühen polynesischen Besiedlung vorweisen, im Jahr 1643 entdeckt. Der Boden für die britische Kolonisierung ab 1874 bereitete James Cook mit seiner Landung auf den Fidschi-Inseln. Das Land wurde im Jahr 1970 unabhängig, blieb aber bis 1987 im Commonwealth. Erst nach einem Militärputsch wurde Fidschi zur Republik. Ein Senat aus mehrheitlich vom Großen Rat der Häuptlinge benannten Mitgliedern und ein Repräsentantenhaus regieren gemeinsam.

Anzeige

Wirtschaft und Tourismus in Fidschi

Das Bruttoinlandsprodukt von Fidschi beträgt ca. 2,7 Milliarden US-Dollar, wovon 16 % auf die Landwirtschaft, 27 % auf die Industrie und 57 % auf den Dienstleistungssektor entfallen. Der Inselstaat lebt neben dem boomenden Tourismus und Offshore-Bankgeschäften, vorwiegend vom Export von Zucker, Gold, Textilien, tropischen Hölzern und Fischen. Fidschi ist wirtschaftlich von der Landwirtschaft stark abhängig. Dies soll abgebaut werden, allerdings fehlen insbesondere nach politischen Turbulenzen und Klimakatastrophen in jüngerer Zeit die nötigen Investitionsmittel.

Die vielen palmenbewährten Clubinseln und Ferienzentren wie die Mamanuca-Inseln oder die Yasawa-Inseln bilden die Hauptziele der zahlreichen Touristen.

Flagge von Fidschi
Flagge von Fidschi

Alle Angaben ohne Gewähr



Anzeige

Ähnliche Beiträge

  • Ägypten

    Der Nil, eine der bedeutendsten Flüsse der Welt, hat sich in Oberägypten tief in die Kalksteintafel der Wüste gegraben. Diese Wasserader erstreckt sich zwischen dem Nasser-Stausee und dem Beginn des Deltas, etwas nördlich von Kairo, und formt eine fruchtbare Zone von etwa 25 km Breite. Eine atemberaubende Deltalandschaft breitet sich nördlich von der Hauptstadt Kairo…

  • Costa Rica

    Die bis zu 2.000 m hohe Cordillera de Guancaste verläuft im Norden von Costa Rica in südlicher Richtung. Die bis zu 3.000 m hohe Cordillera Central schließt sich östlich an. Das 1.100 m hohe Quertal Valle Central liegt in der Mitte von Costa Rica. Die Kordilleren mit dem höchsten Berg, dem Cerro Chirripó, befinden sich…

  • Eritrea

    Das Rote Meer bildet die nordöstliche Grenze der kleinen Republik Eritrea. Im Norden geht die schmale Küstenebene in das Abessinische Hochland über, in dem sich mit dem Soira (3.013 m) der höchste Gipfel des Landes und aufgrund der reichhaltigen Niederschläge sowie der angenehmeren Temperaturen zugleich auch das Hauptsiedlungsgebiet befindet. Das Tiefland im Süden hat einen…

  • Bahrain

    Bahrain setzt sich aus 33 Inseln zusammen, von denen 13 Inseln bewohnbar sind. Der Inselstaat Bahrain liegt im Persischen Golf. Eine wüstenartige Landschaft, bestehend aus Salzsümpfen und Sanddünen weist die Hauptinsel Bahrain auf, die mit den Inseln Muharrak und Sitra durch Dämme verbunden ist. Klima in Bahrain In Bahrain herrscht ein durch die Insellage gemäßigtes…

  • Bosnien-Herzegowina

    Ein Land der Brücken und kulturellen Vielfalt Bosnien-Herzegowina, oft einfach Bosnien genannt, ist ein Land in Südosteuropa, bekannt für seine kulturelle Vielfalt, historischen Brücken und atemberaubenden Landschaften. Die Hauptstadt Sarajevo ist berühmt für ihre osmanischen, österreichisch-ungarischen und modernen Einflüsse sowie für ihre bedeutende Rolle in der europäischen Geschichte. Bevölkerung Mit etwa 3,3 Millionen Einwohnern ist…

  • Guyana

    Guyana Urlaub – Kaieteur, Regenwald und das unentdeckte Juwel Südamerikas Guyana Urlaub bedeutet: vor dem Kaieteur-Wasserfall stehen, der fünfmal mehr Wasser als der Niagara über eine einzige Kante stürzt und dabei von niemandem außer dir und vielleicht einer Handvoll anderer Reisender beobachtet wird. Das englischsprachige Guyana ist das am wenigsten besuchte Land Südamerikas – und…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert